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Inklusives Bottrop - Vorstellung des Inklusionsplans

Sozialamt entwickelt Integrierten Inklusionsplan für die Jahre 2025 – 2030

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonventionen (UN-BRK) und für ein inklusives Bottrop wurde unter der Leitung des Sozialamtes der Integrierter Inklusionsplan der Stadt Bottrop für die Jahre 2025 – 2030 erstellt. 

Am 03. Juni 2025 wurde auch der integrierte Inklusionsplan vom Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie der Stadt Bottrop beschlossen.

Der vorliegende Plan verfolgt das Ziel, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu fördern und aktiv zu gestalten. Der Plan umfasst Informationen zu den aktuellen Umsetzungsständen, identifiziert bestehende Herausforderungen und formuliert Erwartungen an die zukünftige Gestaltung eines inklusiven Bottrops. Zentrales Ergebnis des Inklusionsplans sind das Leitbild und der Maßnahmenkatalog für die kommunale Inklusionsarbeit in den Jahren 2025 – 2030 in Bottrop.

Handlungsorientierter Maßnahmenkatalog statt reiner Zahlen

Die Stadt Bottrop hat sich bewusst dafür entschieden, den Schwerpunkt auf konkrete Maßnahmen und aktive Prozesse zu legen, anstatt ausschließlich auf Statistiken und Zahlen. Denn echte Veränderung entsteht durch Handlungen und praktische Schritte, die direkt in den Alltag der Menschen eingreifen. Während Statistiken wichtige Hinweise geben können, sind es vor allem die Maßnahmen, die Barrieren abbauen, Inklusion fördern und nachhaltige Verbesserungen bewirken.

Mit der Umsetzung des Maßnahmenkatalogs sollen bis 2030 zentrale und sichtbare Veränderungen für das inklusive Bottrop erreicht werden. Dabei geht es vor allem auch darum Strukturen zu schaffen, auf denen die Inklusionsarbeit langfristig aufgebaut werden kann.

Breite Beteiligung – gelebte Inklusion

Bei der Erarbeitung des Inklusionsplans waren viele unterschiedliche Personen und Institutionen eingebunden. Dabei lag der Fokus einerseits darauf, die Perspektive der Betroffenen über Selbstvertreter*innen und Stellvertreter*innen in den Prozess einzubeziehen, um die zentralen Bedarfe zu erfassen und mit den geplanten Maßnahmen, den richtigen „Anpack“ zu finden. Auf der anderen Seite ging es darum, ein umsetzbares und handhabbares Handlungsprogramm zu entwickeln, das im Programmzeitraum 2025 bis 2030 durch die Stadtverwaltung und ihre Partner*innen realisiert werden kann.

Die konkreten Maßnahmen umfassen alle relevanten Lebensbereiche, wie Bildung, Wohnen, Mobilität, Kultur und Sport und können an dieser Stelle eingesehen werden.

Beteiligung

Die Arbeit mit dem Inklusionsplan ist noch nicht abgeschlossen, und Ihre Beteiligung ist weiterhin erforderlich und ausdrücklich erwünscht. Wir freuen uns über alle, die sich aktiv einbringen möchten, um gemeinsam die besten Lösungen zu entwickeln und die Umsetzung erfolgreich voranzutreiben. Ihre Mitwirkung ist ein wichtiger Beitrag, um die Ziele zu erreichen und die Inklusion nachhaltig zu stärken.

Sarah Risse