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© Irrsinnig Menschlich e.V.

Erfolgreicher Gründungsworkshop „Verrückt? Na und!“

Mit viel Engagement, Offenheit und Aufbruchsstimmung fand im April der Ausbildungs- und Gründungsworkshop „Verrückt? Na und! – Seelisch fit in Schule und Ausbildung“ in Bottrop statt. Ziel war es, Expertinnen und Experten für den Einsatz des Präventionsprogramms zu qualifizieren und gleichzeitig den Grundstein für eine Regionalgruppe in Bottrop zu legen.

Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst, dem Gemeindepsychiatrischen Verbund sowie dem Träger des Programmes: Irrsinnig Menschlich e. V.. Der Verein engagiert sich seit 25 Jahren bundesweit für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und die Förderung seelischer Gesundheit, insbesondere bei jungen Menschen.

Die ersten beiden Tage verbanden Qualifizierung und praktische Vorbereitung auf gelungene Weise. Neben der Vermittlung zentraler Inhalte zur seelischen Gesundheit und zur Durchführung der Schultage arbeiteten die Teilnehmenden intensiv an ihrer zukünftigen Rolle im Programm. In praxisnahen Formaten wie Rollenspielen, Gruppenarbeiten und moderierten Austauschformaten entwickelten sie Sicherheit für ihren Einsatz und ein gemeinsames Verständnis für die Zusammenarbeit im Team. Der Workshop war damit zugleich ein Gründungsworkshop. Bereits vor Ort wurden die Grundlagen für die Regionalgruppe Bottrop gelegt, erste Absprachen getroffen und konkrete Perspektiven für zukünftige Schuleinsätze entwickelt.

Praxis-Highlight: Schultag hautnah

Ein besonderes Highlight bildete der dritte Tag. Bei einer Hospitation an einer Bottroper Schule erlebten die Teilnehmenden einen „Verrückt? Na und!“-Schultag direkt in der Umsetzung. Sie konnten hautnah beobachten, wie offen und interessiert die Schüler*innen auf das Thema psychische Gesundheit reagierten und wie schnell ein vertrauensvoller Austausch über persönliche Belastungen und Krisen möglich wurde. Gerade dieser unmittelbare Praxiseindruck machte die Stärke und Wirksamkeit des Programms eindrucksvoll sichtbar. Durch persönliche Begegnungen, authentische Erfahrungsberichte und die interaktive Gestaltung wurden die Jugendlichen nicht nur sensibilisiert, sondern vor allem in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt – mit der zentralen Botschaft: Ich kann etwas tun, für mich selbst und für andere.

Dank und Unterstützung

Die Durchführung des Workshops wurde durch starke lokale Unterstützung ermöglicht: Die Finanzierung übernahm die Sparkasse Bottrop. Für die Verpflegung sorgte das Deutsches Rotes Kreuz (DRK), ermöglicht durch eine großzügige Spende des Philipp Neri e. V..

Weitere Infos zum Programm