Tierplastiken ergänzen Ausstellung
Rentier und Wolf schließen Lücke im Museum für Ur- und Ortsgeschichte
Für eine Ausstellung wurden Eiszeitexponate aus Bottrop an das Ruhr-Museum in Essen ausgeliehen. Die Lücken im Museum für Ur- und Ortsgeschichte wurden jetzt mit sogenannten Dermoplastiken gefüllt. Abteilungsleiter Dr. Charalampos Kevrekidis präsentierte ein Rentier mit Kalb und einen Wolf, die nun einen Gästeplatz in einer Vitrine gefunden haben. „Das LWL-Museum in Münster hat uns die Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt“, sagt Kevrekidis. Die Plastiken passen zum Ausstellungskonzept seines Museums. Auf der Bottroper Fährtenplatte sind Spuren von 18 Rentieren und einem Wolf nachgewiesen, erklärt er die Verbindung.
Während also die eigentlichen Bottroper Exponate noch bis Januar kommenden Jahres in der Ausstellung „überLeben in der Eiszeit“ (Öffnet in einem neuen Tab) zu sehen sind, bekommen die Besucher in Bottrop einen Eindruck davon, welche Tiere bereits vor rund 40.000 Jahren an der Emscher unterwegs waren.