Infos zur Sanierung der Bahnbrücke Prosperstraße
Die Brücke an der Prosperstraße wird endlich saniert. Baustart ist Dezember 2026.
Ausgangslage
Mit der Sanierung der Brücke wird ein jahrzehntelanger Missstand behoben, denn die Brücke, die nur eine Durchfahrtshöhe von 3,60 Meter erlaubt, ist ein Unfallschwerpunkt für LKW. Derzeit wird die Statik der Brücke einmal im Monat geprüft, weil die Brücke stark durch havarierte LKW stark in Mitleidenschaft gezogen ist.
Um den aktuellen technischen Anforderungen bei Stadtstraßen nachzukommen, wird der Straßenquerschnitt unterhalb der Brücke angepasst. Im Zuge des Brückenbaus muss die Fahrbahn abgesenkt werden, um zukünftig eine lichte Höhe von 4,50 Metern zu erreichen. Deswegen muss auch der Kanal zur Straßenentwässerung erneuert werden. Weiterhin ist in der Planung die Verkehrsfläche von der Kreuzung Prosperstraße / Ostring / Devensstraße bis östlich des Knotens Prosperstraße/Knappenstraße zu erneuern.
Die Deutsche Bahn wird die vorhandene Brücke ab Dezember 2026 abreißen und neu bauen. Bautechnisch handelt es sich um vier hintereinander liegende Brückenbauwerke, die in mehreren Bauphasen zurückgebaut und durch neue Bauwerke ersetzt werden. Die Anzahl der Bahngleise bleibt bestehen.
Um den aktuellen technischen Anforderungen bei Stadtstraßen nachzukommen, wird der Straßenquerschnitt unterhalb der Brücke angepasst. Im Zuge des Brückenbaus muss die Fahrbahn abgesenkt werden, um zukünftig eine lichte Höhe von 4,50 Metern zu erreichen. Deswegen muss auch der Kanal zur Straßenentwässerung erneuert werden. Weiterhin ist in der Planung die Verkehrsfläche von der Kreuzung Prosperstraße / Ostring / Devensstraße bis östlich des Knotens Prosperstraße/Knappenstraße zu erneuern.
Bauplanung zur Brücke
Die Baumaßnahme für alle Gewerke (DB und Stadt Bottrop) wird an ein gemeinsames Bauunternehmen vergeben werden, um Synergieeffekte nutzen zu können.
Im Zuge der Maßnahme ist eine Vollsperrung der Prosperstraße unumgänglich. Die aktuelle Bauzeit des Brückenbaus inklusive des Straßenbaus ist mit circa 24 Monaten geplant.
Es gibt insgesamt vier Bauphasen.
- Bauphase: Rückbau des Brückenbauwerks der DB-Strecke 2242 und der Radwegeverbindung und Herstellung des Baugrubenverbaus
- Bauphase: Rückbau der Brückenbauwerke der DB-Strecken 2250 (zwei Gleise) und 2246, Herstellung des Baugrubenverbaus und Einschub der Bauwerke
- Bauphase: Einschub der Bauwerke 2242 und Radwegebrücke
- Bauphase: Straßenbau
Straßensperrungen rund um das Bauprojekt
Auf Drängen der Stadt Bottrop, insbesondere auf Hinweis der Politik, Feuerwehr, des Straßenverkehrsamtes und des Fachbereich Tiefbau, hat die Deutsche Bahn ein Ingenieurbüro beauftragt, welches die möglichen Umleitungen für den motorisierten Individualverkehr, ÖPNV sowie Fuß- und Radverkehr genauer überprüft. Der Entwurf des Umleitungskonzept soll in einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und Verkehrsausschuss sowie der betroffenen