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Neue Feuerwache in Kirchhellen

In Kirchhellen soll eine neue Feuerwache gebaut werden. Sie soll den bestehenden Stadtort ersetzen.

Warum muss eine neue Feuerwache in Kirchhellen gebaut werden?

Der bisherige Standort an der „Schulstraße/Auf der Bredde“ stammt aus dem Jahr 1961 und wurde mehrfach erweitert und umgebaut, um die immer höheren Anforderungen zu erfüllen. Diese Erweiterungen und Umbauten stoßen an ihre Grenzen. In den vergangenen Jahren kamen zusätzliche Anforderungen an das Gebäude wie besserer Brandschutz, Anforderungen der technischen Hilfeleistung, des Umweltschutzes und des Rettungsdienstes hinzu. Darüber hinaus entspricht der bisherige Standort nicht mehr den aktuellen Arbeitsschutzrichtlinien und den Unfallverhütungsvorschriften.

Eine Sanierung oder Erweiterung des bisherigen Standortes wäre nicht sinnvoll. Nur durch einen Neubau auf einem größeren Grundstück lässt sich eine Feuerwache für Kirchhellen mit optimaler betrieblicher Funktionalität unter Berücksichtigung aller bestehenden Auflagen und Richtlinien realisieren.

Wie wurde die Standortentscheidung getroffen?

Insgesamt wurden in Kirchhellen zehn Standorte für die neue Feuerwache ins Auge gefasst. Alle Standorte wurden eingehend geprüft und anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Die politischen Gremien haben zu diesem Thema mehrfach eingehend beraten. Die Wahl fiel schließlich auf den Standort Rentforter Straße / In der Koppel.

Am 18. Februar 2020 beauftragte der Rat der Stadt die Verwaltung, an diesem Standort alle für einen Neubau der Feuer- und Rettungswache erforderlichen Schritte auf den Weg zu bringen.

Wie weit sind die Vorbereitungen zum Bau der neuen Feuerwache fortgeschritten?

Die Verwaltung hat Grundstücke an dem neuen Standort Rentforter Straße / In der Koppel erworben, auf denen die Feuer- und Rettungswache realisiert werden soll.

Die Verwaltung fährt im weiteren Verlauf zweigleisig: Einerseits wird die Planung des Objekts fortgeschrieben und konkretisiert, andererseits wird zeitgleich das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans für diese Fläche in die Wege geleitet. Dieses Verfahren steht aber erst am Anfang. Es müssen beispielsweise jetzt erste einmal Gutachten zum Thema Bodenbeschaffenheit, Lärmschutz, Artenschutz, Entwässerung, Klima und Verkehr erstellt werden. Ohne diese kann kein Bebauungsplan aufgestellt werden.

Werden Maßnahmen zum Lärmschutz der Anwohner getroffen?

Lageplan nach einem ersten baulichen Konzept für die neue Feuerwache.© Stadt Bottrop

Ja. Bereits in den ersten Planungen sind Maßnahmen, wie Lärmschutzwände, Abschirmung durch Gebäudestellung und ausreichend Abstände zu Umliegenden Wohnbebauung getroffen.

Die Alarmausfahrten sollen ausschließlich über die Rentforter Straße erfolgen.

Die Zufahrt auf das Gelände für die Belegschaft der Wache, sowie für Anlieferungen soll über die Straße In der Koppel erfolgen.

Darüber hinaus sind die Fragen des Lärmschutzes feste Bestandteile bei der Aufstellung des Bebauungsplans.

Wie sehen die weiteren Planungen aus?

Die Erstellung der Gutachten zum Thema Bodenbeschaffenheit, Lärmschutz, Artenschutz, Entwässerung, Klima und Verkehr sind der nächste wichtige Schritt. Sie sollen bis Ende 2022 vorliegen. Danach werden alle betroffenen Behörden und die ‚Träger öffentlicher Belange‘ (wie beispielsweise Energieversorger, Telekommunikation, Wasserversorger u.a.) zur Stellungnahme aufgefordert. Auf dieser Grundlage werden die Pläne weiter konkretisiert oder unter Umständen auch angepasst.

Auf Grundlage dieses Planungsstandes soll im Frühjahr 2023 eine Bürgerversammlung durchgeführt werden. Ob dies als Präsenzveranstaltung erfolgen kann, hängt vom Verlauf der Corona-Pandemie ab. Als Alternative würde eine solche Veranstaltung online durchgeführt werden. Alle Teilnehmer haben auf der Versammlung ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.

Die abschließende Planung werden im Herbst 2023 öffentlich ausgelegt. Mitte 2024 soll der neue Bebauungsplan beschlossen werden und rechtskräftig sein.

Während dieser Zeit werden auch die Planungen zum Objekt bis zur Baureife fortgeführt

Der Baubeginn ist für Dezember 2024 geplant.

Ansprechpartner bei der Stadt Bottrop

Oliver Schüttler

Sachgebietsleiter

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Hinweise zur Erreichbarkeit

ZOB Berliner Platz

Kontakt

Tel.: 02041 703728
Fax: 02041 703813
E-Mail-Adresse: oliver.schuettlerbottropde
Raum 304

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