Richtfest für neue Feuerwache in Kirchhellen gefeiert
Bauarbeiten liegen im Zeit- und Kostenplan – Inbetriebnahme für Februar 2028 vorgesehen
Ein weiterer Meilenstein beim Neubau der Feuerwache in Kirchhellen ist erreicht: Am Freitag, 16. Oktober 2026, wurde das Richtfest für das neue Gebäude gefeiert. Rund 14 Monate nach dem offiziellen Spatenstich am 8. August 2025 schreiten die Bauarbeiten weiterhin zügig voran. Besonders erfreulich: Das Projekt liegt sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan.
„Das hier ist eine echte Vorzeigebaustelle. Ich freue mich besonders, dass wir im Zeit- und Kostenplan liegen“, betonte Oberbürgermeister Matthias Buschfeld beim Richtfest. Auch das Wetter spielte bei den Feierlichkeiten mit. „Der Wettergott muss ein Feuerwehrmann sein, wenn wir im Oktober bei einem Richtfest so viel Sonnenschein haben“, scherzte der Oberbürgermeister.
Den traditionellen Richtspruch sprach Polier Edhem Jasikovic, der die Zeremonie mit dem anschließenden Glasbruch besiegelte.
Bauarbeiten kommen planmäßig voran
Auf der Baustelle sind die Fortschritte inzwischen deutlich sichtbar. Die Klinkerarbeiten an der Lärmschutzwand der Feuerwache sind nahezu abgeschlossen, während die Arbeiten an der Fassade des Nebengebäudes noch andauern. Parallel dazu werden die Stahlbauarbeiten am Dach der Fahrzeughalle und am dazugehörigen Fachwerk-Tragwerk fortgesetzt. Auch die Dacharbeiten sowie die Abdichtung der Rohfußböden im gesamten Gebäude sind derzeit in vollem Gange.
Als nächster größerer Schritt stehen die Herstellung und anschließende Montage der Hallentore an. Gleichzeitig sind bereits zahlreiche technische Gewerke beauftragt worden. Dazu zählen unter anderem die Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Elektrotechnik, der Blitzschutz, die Abgasabsauganlagen sowie die Gebäudeautomation. Auch die Trafo- und Netzersatzanlage, die Stahlblech-Innen- und Außentüren sowie Teile der Pfosten-Riegel-Fassade im Bereich des zukünftigen Patios sind bereits vergeben. In den kommenden Monaten folgen weitere Ausschreibungen und Vergaben für den Innenausbau.
Die vollständige Inbetriebnahme der neuen Feuerwache ist für Februar 2028 vorgesehen. Die aktuellen Gesamtkosten belaufen sich auf rund 23,3 Millionen Euro und liegen damit etwa 2,5 Millionen Euro unter der ursprünglichen Kostenschätzung.
Wichtige Investition in den Bevölkerungsschutz
Mit dem Neubau investiert die Stadt Bottrop in eine zukunftsfähige Infrastruktur für den Brand- und Bevölkerungsschutz. Die neue Feuerwache ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsversorgung in Kirchhellen und trägt dazu bei, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr langfristig zu sichern.
Oberbürgermeister Matthias Buschfeld nutzte das Richtfest auch, um sich bei allen Beteiligten für die bisher geleistete Arbeit zu bedanken. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit zwischen den ausführenden Unternehmen, den Handwerkerinnen und Handwerkern sowie den beteiligten Mitarbeitenden der Stadtverwaltung hervor. Die hohe Qualität und das zügige Tempo der Arbeiten seien wesentliche Gründe für den bislang reibungslosen Bauverlauf.
Dank an die Anwohnerinnen und Anwohner
Ein besonderer Dank galt auch den Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Baustelle. Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung bringt zwangsläufig Einschränkungen mit sich, etwa durch Baulärm oder Veränderungen in der Verkehrsführung. Umso wichtiger war es der Stadt Bottrop, von Beginn an transparent über das Projekt und den Baufortschritt zu informieren.
Dazu gehörten unter anderem zwei Baustellenbesichtigungen, bei denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild vom Neubau machen konnten. Die Angebote wurden gut angenommen. Auch die insgesamt positive Resonanz aus der Nachbarschaft wertet die Stadt als erfreuliches Zeichen für die Akzeptanz des Bauvorhabens.
„Ein Projekt wie dieses setzen wir für die Bürgerinnen und Bürger um. Deshalb ist es uns wichtig, sie auf diesem Weg mitzunehmen und offen über die Entwicklungen zu informieren“, erklärte Buschfeld. Die Erfahrungen aus dem bisherigen Bauverlauf zeigten, wie wertvoll eine frühzeitige und kontinuierliche Kommunikation bei größeren städtischen Bauprojekten sei.