Freiheit Emscher startet Vermarktung
Nachhaltiges Gewerbegebiet Emil Emscher im Norden Essens bietet erste Ansiedlungsflächen
Freiheit Emscher gehört zu den größten Stadtentwicklungsprojekte in NRW. Das Vorhaben umfasst die Transformation von insgesamt rund 1.700 Hektar Stadtraum im Essener Norden und Bottroper Süden zur „grünen Industriestadt der Zukunft” – einen Wirtschaftsraum, der Innovation, Nachhaltigkeit und Lebensqualität vereint.
Nach dem Ende der Bergbaunutzung und einer umfassenden Bodensanierung setzt das Areal Emil Emscher im Essener Norden neue Maßstäbe für klimaneutrale Gewerbestandorte im Ruhrgebiet. Auf einer Gesamtfläche von rund 19 Hektar entsteht ein nachhaltiger Standort für wissensbasierte Unternehmen und innovative Produktionsbetriebe. Unternehmen, die den Stadtwandel aktiv mitgestalten möchten, haben bereits jetzt die Möglichkeit, erste Flächen zu erwerben.
Die ersten drei Baufelder mit einer Größe von insgesamt rund 12 Hektar stehen ab sofort zur Verfügung und werden im zweiten Quartal 2028 an die Erwerbenden übergeben. Weitere Flächen folgen voraussichtlich ab 2031.
Vermarktungsprozess im Überblick: Die nächsten Schritte
Interessierte teilen ihr Interesse formlos an vermarktungfreiheit-emscherde mit. Ende März erfolgt der Versand der Verfahrensunterlagen an die gelisteten Unternehmen. Der Einsendeschluss für die Bewerbungen der ersten Stufe des zweistufigen Investorenauswahlverfahrens ist Ende Mai 2025. Weitere Informationen zum Investorenauswahlverfahren sind unter www.freiheit-emscher.de (Öffnet in einem neuen Tab) verfügbar.
Hintergrund
Unter der Dachmarke Freiheit Emscher entsteht in den kommenden Jahren eine 1.700 Hektar große Grüne Industriestadt der Zukunft, die moderne Arbeitsplätze schafft – insbesondere in wissensbasierten Industrie- und Gewerbebetrieben. Durch die Erschließung der ehemaligen Bergbauflächen Emil Emscher, Hafen Coelln-Neuessen, Sturmshof, Welheimer Mark und Prosper II auf Essener und Bottroper Stadtgebiet wird der gesamte Projektraum städtebaulich, verkehrlich und ökologisch aufgewertet. Bestehende Wohn- und Gewerbegebiete sowie regionale Infrastrukturen und Grünflächen sind in die Planung integriert. Die FEEG wurde 2023 von den Städten Bottrop und Essen sowie der RAG Montan Immobilien GmbH gegründet. Sie ist für die Entwicklung und Vermarktung der ehemaligen Bergbauflächen verantwortlich. Das Projekt wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundes und der EU gefördert.