Der Ablauf beginnt mit einer Erstberatung bei einer regionalen INQA-Beratungsstelle (IBS). Dort wird geprüft, ob die formalen Voraussetzungen erfüllt sind. Ist dies der Fall, erhält das Unternehmen einen sogenannten INQA-Coaching-Scheck. Mit diesem Scheck kann es anschließend ein Coaching mit einem autorisierten INQA-Coach durchführen. Die Durchführung erfolgt nach einem agilen, beteiligungsorientierten Ansatz, bei dem die Mitarbeitenden aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden werden.
Das Coaching gliedert sich in mehrere Phasen – von der Initial- und Innovationsphase bis hin zur Lernphase –, die typischerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten durchlaufen werden. Zum Abschluss wird das Coaching gemeinsam mit der Beratungsstelle ausgewertet.
Ein wesentliches Merkmal des Programms ist der partizipative Ansatz: Veränderungen werden nicht „von oben“ verordnet, sondern gemeinsam mit den Beschäftigten entwickelt und umgesetzt. So wird die Akzeptanz für Veränderungen erhöht und das Unternehmen kann nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt finden.
Das INQA-Coaching baut auf den Erfahrungen des Vorgängerprogramms unternehmensWert:Mensch plus auf und ist Teil der Gesamtinitiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA), die seit Jahren innovative Konzepte für gute Arbeitsbedingungen in Deutschland fördert.