Handlungskonzept
Die Teilnahme der Stadt Bottrop an der Gemeinschaftsstudie "Kreislaufstadt – Chancen für Resilienz und Wertschöpfung" des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in Berlin, mündete in der Erstellung des strategischen Positionierungspapiers "Kreislaufstadt Bottrop 2045". Das Papier definiert klare Ziele, konkretisiert Maßnahmen und zentrale Handlungssektoren, welche als Leitfaden für die zukünftige Entwicklung der Kreislaufwirtschaft dienen. Damit wird Bottrop in die Lage versetzt, langfristig auf einer fundierten strategischen Grundlage zu agieren, um eine nachhaltige und klimaneutrale Stadt zu gestalten. Das Papier ist das Ergebnis eines Beteiligungsprozesses innerhalb der Verwaltung sowie mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft.
Die Handlungssektoren, in denen der Fokus liegen soll, sind
- „Planen, Bauen + Sanieren“,
- „Konsum(güter) + Verpackungen“,
- „Verwaltung / Beschaffung“ und
- „Wasser, Lebensmittel + Ernährung“.
Ziele in den Handlungssektoren sind die Reduzierung des Flächenverbrauchs, die Reduzierung des (Primär-)Materialverbrauchs und die effiziente Nutzung von Ressourcen, Innovation und Umdenken, Vernetzung und Bewusstseinsbildung, die Verlängerung der Lebensdauer von Materialien und Gütern und die Reduzierung von Abfällen
Die Erstellung des strategischen Positionierungspapiers "Kreislaufstadt Bottrop 2045" markiert einen wichtigen Schritt in Richtung Umsetzung. Der Leitfaden wird als zukunftsweisende Grundlage dienen, um die Stadt durch innovative, resiliente und nachhaltige Maßnahmen weiterzuentwickeln.
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Gemeinschaftsstudie Kreislaufstadt
Ab Mitte 2023 bis Anfang 2025 war Bottrop Teil der Gemeinschaftsstudie „Kreislaufstadt - Chancen für Resilienz und Wertschöpfung“ des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), gemeinsam mit 23 weiteren Städten und Gemeinden. Als eine von zwei Modellkommunen der Studiengruppe „Kleine Städte bis kleine Großstädte“, neben Münster, wird Bottrop dabei unterstützt, eine eigene Kreislaufwirtschaftsagenda mit konkreten Zielen, Maßnahmen und Indikatoren zu erarbeiten. Bereits durchgeführte Veranstaltungen umfassen einen Ideenworkshop mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und einen Workshop mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.