Am dritten Tag des Events standen eine Messe und eine große Konferenz im Mittelpunkt. Auf der Hauptbühne fanden über den Tag verteilt mehrere Panel-Diskussionen zu Themen und Subthemen der Circular Economy statt. So wurden beispielsweise „Front Runner“ aus Regionen, Städten oder einzelnen Branchen vorgestellt. Darüber hinaus fanden mehrere Learning-Labs statt. Diese wurden durch Netzwerkpartner*innen organisiert, die Besucher*innen konnten in interaktiven Workshops und anhand von Praxisbeispielen die Circular Economy erleben.
Das Prosperkolleg zeigte in drei verschiedenen Learning-Labs zum einen die Chancen und Potenziale eines Circular Businesses auf und erörterte zum anderen, welche Anforderungen die Circular Economy im beruflichen Alltag mit sich bringt. In einem weiteren Learning-Lab des Prosperkollegs stand der Forschungsaspekt im Vordergrund; es wurde gezeigt, wie das Recycling kleiner Elektrogeräte in der Zukunft aussehen könnte und sollte. Hier war vor allen Dingen eine Hands-on-Mentalität gefragt, denn die Teilnehmenden mussten die Geräte in einem ersten Schritt händisch zerlegen. Die Teilnehmenden versuchten, alte Akkuschrauber oder elektrische Zahnbürsten so weit wie möglich zu demontieren, um an deren Einzelteile zu gelangen.
Neben den Learning-Labs konnten die Besucher*innen im Rahmen der Messe auch die Stände der einzelnen Unternehmen und Organisationen besuchen und sich deren Ideen, Projekte, Produkte und Konzepte im Bereich Circular Economy anschauen.
Am Stand des Prosperkollegs konnten interessierte Gäste bei einem virtuellen und interaktiven 3D-Rundgang durch das CDEL (Circular Digital Economy Lab) erfahren, wie mithilfe von KI und Robotik das Recycling von Morgen gestaltet werden kann.