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Bottrop und New Haven: verbunden durch Josef Albers

Eine durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderte Fachexkursion in den Nordosten der USA führte eine Bottroper Delegation auch nach New Haven. Die beiden Städte sind durch den in Bottrop geborenen Künstler Josef Abers auf besondere Weise verbunden. Nach seiner Emigration in die USA lehrte er später an der Yale University und prägte von dort aus die internationale Kunst – und Designgeschichte nachhaltig. In New Haven verstarb Josef Albers im Jahr 1976. Sein Todestag jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Gleichzeitig begeht auch das Museumszentrum Quadrat sein 50jähriges Bestehen. Dort befindet sich die weltweit bedeutendste und größte öffentliche Sammlung von Werken des Künstlers. Die Eröffnung hat Josef Albers nicht mehr erlebt.

© Stadt Bottrop

Während des Aufenthalts der Bottroper Delegation in den USA wurde die Verbindung auch auf offizieller Ebene sichtbar. Bei einem Treffen in New Haven überreichte Dorothee Lauter Bürgermeister Justin Elicker ein Geschenk aus Bottrop – das Buch „Josef Albers: Hommage to the Square 1950 – 1976“ sowie eine Tasche des Museumszentrums Quadrat. „Hier zeigt sich auf beeindruckende Weise wie stark Kultur, Geschichte und persönliche Biografien Städte über Kontinente hinweg verbinden“, so Dorothee Lauter von der Wirtschaftsförderung der Stadt Bottrop.

Bei der Fachexkursion standen ansonsten die Themen klimafreundliches Bauen und integrierte Stadtentwicklung im Fokus. Mit der Frage wie können Städte nachhaltiger, sozial gerechter und gleichzeitig wirtschaftlich widerstandsfähig gestaltet werden beschäftigten sich VertreterInnen aus Dortmund, Wuppertal und Bottrop. Neben dem Technischen Beigeordneten Klaus Müller nahmen Vertreterinnen der Wirtschaftsförderung teil. Die Reise fand im Rahmen des durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt „Transatlantic Frontrunners“ vom Bauhaus Erde (Berlin) statt.