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Longing for Trust / Über das Vertrauen in der Kunst

Veranstaltungsinformationen

Trevor Paglen, »Near Highway 80 (undatiert)«, 2024, Sublimationsdruck auf Aluminium© Trevor Paglen – Courtesy of the Artist and Jessica Silverman, San Francisco and Pace Gallery, New York

Vertrauen wirkt als unsichtbare und verbindende Kraft in persönlichen Beziehungen ebenso wie in gesamtgesellschaftlichen Kontexten. Es ist eine elementare Kraft, die dort agiert, wo Wissen und Ungewissheit sich treffen; in privaten Beziehungen ebenso wie im Gefüge einer globalisierten Gesellschaft. Die Ausstellung Longing for Trust. Über das Vertrauen in der Kunst im Josef Albers Museum Quadrat Bottrop widmet sich diesem fragilen Phänomen durch die Perspektive der bildenden Kunst.

Longing for Trust versammelt Werke internationaler Künstler*innen seit den späten 1950er Jahren, die Vertrauen thematisieren, einfordern oder kritisch hinterfragen. So provoziert die Ausstellung ein Nachdenken über das Vertrauen, seine Voraussetzungen, Implikationen und Erscheinungsformen, sei es im intimen Dialog zwischen Werk und Betrachter*in oder in der Auseinandersetzung mit politischen Macht- und Kontrollsystemen. Die ausgewählten Kunstwerke laden dazu ein, dem gleichsam allgegenwärtigen und doch so spezifischen Begriff auf die Spur zu kommen und Vertrauen nicht als statischen Zustand, sondern als einen dynamischen Prozess zu begreifen, dessen Notwendigkeit und Gefährdung in der zeitgenössischen Kunst immer wieder eine zentrale Rolle spielt.

Mit Werken von: 
Abramović & Ulay, Alice Creischer, Thomas Demand, Gauri Gill, Hans Haacke, Martin Kippenberger, Koizumi Meiro, Lee Mingwei, Cristiana Cott Negoescu, Yoko Ono, Trevor Paglen, Paul Ramirez Jonas, Julia Scher, Shimabuku, Andreas Siekmann, Rajesh Vangad.

Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Egon Bremer Stiftung und das Ministerium für Kultur Taiwan. Kulturpartner ist WDR 3.