Fichteschule präsentiert Judokönnen
Rekordkulisse bei ELE-Abschlussturnier des Judoprojektes in der Dieter Renz Halle
Die Dieter Renz Sporthalle, Heimathafen der Bottroper Judopiraten, in der ansonsten die Judostars der 1. Judobundesliga der Frauen und der Männer um Punkte und Meisterschaften kämpfen brach am vergangenen Freitag förmlich aus allen Nähten, als die Schülerinnen und Schüler der Bottroper Fichteschule einer prall gefüllten Tribüne aus Eltern, Verwandten, Geschwistern und Lehrkräften ihr erworbenes Judokönnen vorführten. Große, staunende Augen begleiteten die Kinder auf vier Mattenflächen und überzeugten sich von den Kampffähigkeiten ihrer kleinen Judoka. Die meisten hatten so sogar zum ersten Mal mit dieser japanischen Kampfkunst zu tun und waren überrascht von den Fähigkeiten ihrer kleinen weißen Zwerge im Kimono auf der Tatami. „Da es die Schule geschafft hat, die Veranstaltung zur Schulveranstaltung zu machen, war die Resonanz natürlich gewaltig. Mit fast 180 Kindern und den unzähligen Zuschauerinnen und Zuschauern war das eine sehr würdiger Rahmen für die tollen Leistungen der Kids. Das haben sie sich in den 10 Judowochen an ihrer Schule auch durchaus verdient und es hat sehr viel Spaß mit den kleinen Kämpfern gemacht.“, freute sich Projektleiter Sven Helbing über das volle Haus und die engagierten Kids, Eltern und Lehrkräfte. Und weiter: „So voll habe ich die Dieter Renz Halle wirklich selten gesehen. Und die Stimmung war genial.“
Ebenfalls Rekordteilnahme bei den Gürtelprüflingen
Das Engagement von Schule, Elternhaus und Kindern spiegelte sich auch in der Teilnahme am parallel zu den Projektwochen laufenden Judotraining beim Partnerverein JC 66 Bottrop wider. Noch nie haben, in den nun bereits 16 Jahren, die das Projekt in Bottrop durchgeführt wird, so viele Kinder am wöchentlichen Judotraining, der „Werteschule Judo“ beim JC 66 und an der freiwilligen Gürtelprüfung zum Ende der Judowochen teilgenommen. Ganze 30 (!) Kinder dürfen sich ab sofort neue Träger des 8. Kyu, des weiß-gelben Gürtels nennen und sind damit aus dem Rang der Judoanfänger in den des richtigen Judoschülers aufgestiegen. Die meisten freuen sich schon darauf, bald wieder auf der Judomatte zu stehen und sich für den nächsten Schritt, den gelben Gürtel vorzubereiten. Denn der JC 66 bietet ihnen nach Projektabschluss weiterhin die Möglichkeit, beim Bundesligisten am Training teilzunehmen. „Mit ca. 400 Mitgliedern sind wir bereits einer der stärksten Judovereine. Und stetig kommen mehr Kinder, auch gerade übers Bottroper Judoschulprojekt hinzu.“, freut sich Helbing über den Zuwachs an Nachwuchsjudoka beim JC 66. Vielleicht sieht man die eine oder den anderen auch in ein paar Jahren in der Dieter Renz Sporthalle auf der Bundesligatatami und dann gehören sie zu den bejubelten Bundesligastars.