Inhalt anspringen
Ähnliche Inhalte
Suche
© Stadt Bottrop

Oberbürgermeister unterstützt Initiative „Pott-inklusiv“

Unternehmerabend am 25. Juni informiert über gelingende Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Sarah Risse (v.l.) vom Sozialamt, Sozialamtsleiter Sascha Borowiak, Geschäftsbereichsleiter Arnd Schreiner, Keven Forbrig von der Wirtschaftsförderung und Oberbürgermeister Matthias Buschfeld wollen Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern.© Stadt Bottrop

Menschen mit Behinderungen verdienen Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit einem Unternehmerabend wollen Oberbürgermeister Matthias Buschfeld und die Bottroper Werkstätten der Diakonie am Donnerstag, 25. Juni, Wege aufzeigen, wie Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Matthias Buschfeld unterstützt die Initiative „Pott-inklusiv“. Er sieht darin eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Stadtverwaltung habe sich beispielsweise in den vergangenen Jahren an den Aktionstagen „Schichtwechsel“ beteiligt. Behinderte und nicht-behinderte Menschen tauschen dabei für einen Tag die Arbeitsplätze.

Mit dem Unternehmerabend will Arnd Schreiner, Geschäftsbereichsleiter der Bottroper Werkstätten, ein Netzwerk initiieren. Neben Stadtverwaltung, Unternehmerinnen und Unternehmer sollen weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft, beispielsweise aus Sport und Unterhaltung, zeigen, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. „Es hat Vorteile für Unternehmen, wenn sie Menschen mit Behinderungen beschäftigen“, sagt Schreiner. Durch Zuarbeiten werden beispielsweise Fachkräfte entlastet, die dann mehr Zeit für höherqualifizierte Tätigkeiten haben. In rund 100 Fällen hat er bereits Stellen in den Bereichen Logistik, Senioreneinrichtungen und Gastronomie vermittelt. „Das hat auch positive Auswirkungen auf das Betriebsklima“, so Schreiner. Die Bereitschaft, auf die besonderen Belange der Behinderten einzugehen, führe in der gesamten Belegschaft zu einem freundlicheren Umgang.

Keven Forbrig von der Wirtschaftsförderung sieht die Initiative „Pott-inklusiv“ als Teil der Fachkräfteoffensive. „Perspektivisch brauchen wir jeden für den Arbeitsmarkt“, sagt er. Unternehmen werden bei der Integration von behinderten Menschen unterstützt. Forbrig: „Es ist besser Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit.“

Während des Unternehmerabends will Arnd Schreiner über Hilfsmöglichkeiten informieren. Assistenzsysteme und Digitaltechniken bieten Möglichkeiten, Einschränkungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kompensieren. „Es lohnt sich, sich auf den Weg zu machen.“

Wie Inklusion gelingen kann, wird während des Unternehmerabends am Donnerstag, 25. Juni, in der Rheinbabenwerkstatt, Heinrich-Theißen-Straße 7, vorgestellt. Beginn ist um 17 Uhr. Anmeldungen sind möglich unter der E-Mail btwdiakonisches-werde und unter der Telefonnummer 02041/990590.