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Großer Zuspruch für Weiterqualifizierung zur Leseförderung

© Stadt Bottrop

Mit großem Interesse ist gestern (24. September) die Weiterqualifizierung „Differenzierte und diagnosebasierte Leseförderung“ des Referats Migration – Kommunales Integrationszentrum der Stadt Bottrop gestartet. 29 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte nehmen an der Qualifizierung teil und beschäftigen sich im ersten Schulhalbjahr intensiv mit der Frage, wie Schülerinnen und Schüler beim Lesen gezielt und ihrem jeweiligen Lernstand entsprechend unterstützt werden können.

Bei der ersten Präsenzveranstaltung tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen aus ihrer schulischen Praxis aus, erprobten erste Arbeitsweisen und setzten sich gemeinsam mit zentralen Grundlagen einer wirksamen Leseförderung auseinander. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine gezielte Diagnose der Lesekompetenz ist, um passende Förderangebote entwickeln und Kinder und Jugendliche individuell begleiten zu können.

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Durchgeführt wird die Weiterqualifizierung von einer erfahrenen Lehrkraft des Referats Migration – Kommunales Integrationszentrum. Das Angebot ist als Blended-Learning-Weiterqualifizierung konzipiert. Dabei wechseln sich gemeinsame Präsenzveranstaltungen mit begleiteten digitalen Lernphasen ab. Auf einer Lernplattform bearbeiten die Teilnehmenden fachliche Inhalte und Aufgaben zeitlich flexibel, tauschen sich miteinander aus und übertragen neue Erkenntnisse auf ihre eigene schulische Praxis. Die Präsenztermine bieten ergänzend Raum für fachliche Impulse, praktische Übungen, Reflexion und den persönlichen Austausch.

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Inhaltlich beschäftigen sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Bausteinen einer systematischen Leseförderung. Dazu gehören insbesondere Grundlagen der Lesekompetenz, die Diagnose von Lesefähigkeiten sowie die Frage, wie Förderung auf unterschiedliche Lernstände abgestimmt werden kann. Einen weiteren Schwerpunkt bilden differenzierte Fördermöglichkeiten und konkrete Verfahren für die schulische Praxis. Dabei werden auch praxiserprobte Materialien wie der „Lese-Sportler“ einbezogen. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit, die vorgestellten Ansätze auf ihre eigenen Lerngruppen zu übertragen und gemeinsam zu reflektieren.

Auf diese Weise verbindet das Format fachlichen Input, selbstständiges digitales Lernen, praktische Erprobung und kollegialen Austausch. Der gelungene Auftakt zeigte bereits, mit wie viel Interesse und Engagement sich die 29 Teilnehmenden auf den gemeinsamen Lernweg eingelassen haben. In den kommenden Monaten werden sie ihre Kenntnisse weiter vertiefen und neue Impulse für eine differenzierte und diagnosebasierte Leseförderung in ihre Schulen tragen.