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© Stadt Bottrop

Lernförderung besucht den Landtag NRW

Schülerinnen und Schüler der Bottroper Lernförderung haben den Landtag Nordrhein-Westfalen besucht, um sich über die Aufgaben und Arbeitsweise des Landesparlaments zu informieren. Organisiert wurde der Ausflug vom Referat Migration - Kommunales Integrationszentrum. Er fand auf Einladung von Thomas Göddertz statt, Bürgermeister der Stadt Bottrop und zugleich Landtagsabgeordneter. Auf dem Programm standen eine Einführung in die parlamentarischen Abläufe, die Teilnahme an einer Plenarsitzung sowie ein Gespräch mit Thomas Göddertz.

Die Lernförderung richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte und unterstützt Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 auf ihrem Bildungsweg. Derzeit nehmen an den drei Standorten – im Berufskolleg Bottrop, im Stadtteilzentrum Ebel 27 und im Stadtteilzentrum Welheim 64 – rund 110 Kinder und Jugendliche teil.

Zu Beginn des Besuchs erhielten die Teilnehmenden Informationen über die Aufgaben des Landtags, die Organisation der parlamentarischen Arbeit und die Funktionen der verschiedenen Plätze im Plenarsaal. Anschließend konnten sie im Plenarsaal Platz nehmen und eine laufende Plenarsitzung verfolgen.

Besonderes Interesse galt dem Tagesordnungspunkt „Lernlücken jetzt schließen – Chancen-Sofortprogramm für kluge Kinder der PISA-Generation“. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die parlamentarische Beratung aktueller politischer Themen.

Im anschließenden Gespräch mit Thomas Göddertz hatten die Jugendlichen Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Anliegen anzusprechen. Thematisiert wurden unter anderem Reitwege, das Jugendparlament und Möglichkeiten der politischen Beteiligung. Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden über die Freizeitgestaltung in der Bottroper Innenstadt aus.

Der Besuch ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, die Arbeit des Landtags kennenzulernen und sich mit politischen Fragestellungen auf Landes- und kommunaler Ebene auseinanderzusetzen. Zudem erhielten sie Informationen über Möglichkeiten, sich in demokratische Prozesse einzubringen und an der Entwicklung ihrer Stadt mitzuwirken.