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© Stadt Bottrop

Erfolgreiche Waldbrandübung mit Drohnenunterstützung

Am 7. März fand eine Übung der Feuerwehr Bottrop rund um den Pfingstsee statt.

Die Feuerwehr Bottrop hat erfolgreich eine umfangreiche Waldbrandübung durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die praktische Erprobung des städtischen Waldbrandkonzepts sowie der Einsatz neu beschaffter Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung.

Während der Übung wurden erstmals die neuen Wald- und Vegetationsbrandboxen getestet. Darüber hinaus bauten die Einsatzkräfte eine umfassende Wasserversorgung im sogenannten Pendelverkehr auf. Als Wasserentnahmestelle diente der Pfingstsee. Tanklöschfahrzeuge nahmen dort Wasser auf und transportierten es zur angenommenen Brandstelle, wo es in vorbereitete Löschwasserbehälter abgegeben wurde. Anschließend kehrten die Fahrzeuge zur Entnahmestelle zurück, um erneut Wasser aufzunehmen.

Gerade bei dieser Art der Wasserversorgung ist eine gut abgestimmte Wegführung entscheidend, damit sich die Fahrzeuge auf den teilweise engen Waldwegen nicht gegenseitig behindern. Um dies zu gewährleisten, verfügt jedes Fahrzeug der Feuerwehr Bottrop über eine sogenannte Waldbrandkarte. Darauf sind geeignete Wege für Feuerwehrfahrzeuge sowie deren genaue Bezeichnungen verzeichnet. Auch der Umgang mit dieser Karte war ein wichtiger Bestandteil der Übung.


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Erstmals wurde zudem die Drohnenstaffel der Feuerwehr Bottrop in eine Übung integriert. Die Drohnen lieferten aus der Luft einen umfassenden Überblick über die Einsatzstelle. Im Ernstfall könnten mithilfe der verbauten Wärmebildkameras Glutnester und weitere Brandherde schnell erkannt werden.

Die neuen Waldbrandboxen haben sich im praktischen Einsatz bewährt. Insgesamt konnten die beteiligten Einsatzkräfte wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders positiv fiel die flächendeckend stabile Funkverbindung im gesamten Übungsgebiet auf.

Verbesserungsbedarf zeigte sich hingegen im Bereich der Wasserentnahme. Für zukünftige Einsätze werden zusätzliche Armaturen sowie leistungsfähigere Löschwasserbehälter benötigt, um bei größeren Waldbränden ausreichend Löschwasser bereitstellen zu können. Auch die Beschaffung weiterer spezieller Schutzausrüstung für die Einsatzkräfte bei Vegetationsbränden ist vorgesehen.

An der Übung nahmen mehr als 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie aller Freiwilligen Feuerwehren mit insgesamt 15 Fahrzeugen teil. Die Freiwillige Feuerwehr Boy übernahm wie gewohnt die Verpflegung der Einsatzkräfte.

Ein besonderer Dank gilt dem Regionalverband Ruhr (RVR), der die Durchführung der Übung ermöglicht hat, sowie allen ehrenamtlichen Einsatzkräften, die trotz des schönen Wetters engagiert an der Übung teilgenommen haben.