Inhalt anspringen
Ähnliche Inhalte
Suche

Verwaltung im Phönix-Gebäude

Die Stadt Bottrop wird voraussichtlich Anfang 2027 mit zahlreichen Dienststellen in das ehemalige Karstadt-Gebäude in der Innenstadt einziehen. Auf dem YouTube Kanal der Stadt Bottrop gibt es einen aktuellen Einblick ins Gebäude. Außerdem erläutern Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, der Technische Beigeordnete Klaus Müller, Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius Eifert sowie Markus Müller, Leiter des Fachbereichs Immobilien die Planungen.

„Die Nutzung von insgesamt drei Etagen bietet Raum für mehr als 300 Arbeitsplätze Damit verfolgen wir mehrere Ziele gleichzeitig: Verwaltungsstandorte werden gebündelt, Raumkosten reduziert und die Innenstadt nachhaltig gestärkt,“ so Oberbürgermeister Matthias Buschfeld. Die vierte Etage wird künftig einen Teil des Technischen Dezernats aufnehmen. Dort ziehen unter anderem die Fachbereiche Tiefbau, Umwelt und Grün und die Stadterneuerung ein. Ergänzt wird die Etage durch das Rechnungsprüfungsamt, die Vergabestelle und das Bau- und Investitionscontrolling. „Das sind alles Einheiten, die sehr eng zusammenarbeiten. Davon versprechen wir uns eine ganze Menge“, so Klaus Müller. „Gerade Kolleginnen und Kollegen, die bislang über mehrere Standorte verteilt waren, profitieren künftig von kurzen Wegen und einer deutlich verbesserten Zusammenarbeit.“

© Stadt Bottrop

In der dritten Etage werden vorwiegend Dienststellen aus dem Dezernat Bildung und Soziales untergebracht. Das zweite Obergeschoss wird aufgrund seiner besonderen Gebäudestruktur vor allem für Besprechungsräume, Lagerflächen sowie zusätzliche Büroflächen genutzt. Auch das Stadtarchiv erhält dort ein sogenanntes „Showdepot“. Darüber hinaus ist die Einrichtung eines großen Sitzungsraumes vorgesehen. Karen Alexius-Eifert, Beigeordnete für Bildung und Soziales, betont insbesondere die Vorteile für Bürgerinnen und Bürger: „Aus meinem Dezernat werden das Jugendamt, der Fachbereich Schule und Kita, das Referat Migration sowie Teile des Sozialamtes hier einziehen. Der Eingangsbereich wird das Herzstück für die Kundenkontakte mit den Bürgerinnen und Bürgern.“ Geplant sind dort eine zentrale Kundentheke, moderne Wartebereiche sowie familienfreundliche Angebote wie ein Spielbereich, Wickelmöglichkeiten und Räume zum Stillen. Beratungsräume sollen zusätzlich für eine angenehme und vertrauliche Atmosphäre sorgen. „Jetzt haben wir die Chance der kurzen Wege“, sagt Karen Alexius-Eifert. „Die Kolleginnen und Kollegen sind enger im Austausch zwischen den Fachbereichen. Das bringt gute Synergieeffekte – für die Arbeit, aber vor allem auch für die Bürgerinnen und Bürger.“

Markus Müller, Leiter des Fachbereiches Immobilien hebt die Attraktivität der neuen Arbeitsplätze hervor. Die modernen Büroflächen, die technische Ausstattung und die zentrale Lage in der Innenstadt seien bedeutende Faktoren für die Positionierung der Stadt Bottrop als wichtigen Arbeitgeber in der Stadt. Mit dem Umzug können künftig Verwaltungsstandorte im Stadtgebiet, die bisher verteilt sind, aufgegeben werden. „Uns ist bewusst, dass durch den Umzug einzelne bislang angemietete Standorte vorübergehend leer stehen werden“, erklärt Klaus Müller. „Darin sehe ich jedoch auch eine Chance: Die freiwerdenden Flächen eröffnen Perspektiven für Neuansiedlungen von Unternehmen und die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Erste Eigentümer prüfen bereits mögliche Nachnutzungen und Entwicklungspotenziale.“

Die Übergabe der Flächen wird derzeit für den Spätherbst erwartet. Anschließend erfolgen die Möblierung und die technische Ausstattung der Räume. Die ersten Dienststellen sollen voraussichtlich Anfang 2027 ihre Arbeit im Phönix-Gebäude aufnehmen, weitere Bereiche folgen schrittweise. Mit dem Umzug verfolgt die Stadt das Ziel, bislang über das Stadtgebiet verteilte Verwaltungsstandorte an einem zentralen Ort zusammenzuführen und die Innenstadt zusätzlich zu beleben. „Außerdem stärken wir mit dem Einzug die Innenstadt und bringen mehr Frequenz in die City“, betont der Technische Beigeordnete Klaus Müller.