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© Stadt Bottrop

"One Billion Rising" vor dem Rathaus

Um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen, haben sich bereits zum elften Mal in Bottrop Engagierte am internationalen Aktionstag (14. Februar 2026) getroffen. Trotz eisiger Temperaturen und leichtem Schneefall waren auf dem Ernst-Wilczok-Platz 80 Aktive dabei, die mit der Teilnahme an „One Billion Rising“, dem gemeinsamen Tanzen, ihren Protest ausdrücken wollten.  

Mit dem Aktionstag, der weltweit stattgefunden hat, will das Frauenzentrum Courage als Organisator darauf hinweisen, dass Gewalt an Frauen und Mädchen noch immer zu wenig Beachtung findet und sie noch immer zu wenig Schutz vor männlicher Gewalt erfahren.

© Stadt Bottrop

Neben Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert, Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann, VertreterInnen aus Politik und Verwaltung waren Mitarbeitende aus den verschiedensten sozialen Einrichtungen und viele weitere UnterstützerInnen dabei. 

"Der Tanz drückt unsere Solidarität mit den Opfern aus. Er soll ermutigend sein und zeigen, dass wir bereit sind, gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufzustehen und dass wir an ihrer Seite stehen," so Susanne Lehmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bottrop.  

In diesem Jahr war das Motto „Ni una menos – Women on fire“. Insbesondere die Spitze des Eisbergs, der Mord an Frauen, oft durch Partner oder Ex-Partner, stand im Fokus.  Ein Vergleich mit gesetzlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Spanien machte deutlich, dass es hier in Deutschland noch viel zu tun gibt, um die gesellschaftlichen Bedingungen zum Schutz vor Gewalt zu verändern.

Die Aktion wurde musikalisch begleitet von der Band „A mournful Expierience“, die trotz der Kälte gefühlvolle Gitarrenmusik mit Gesang präsentierte. Die Tanzchoreographie zu „Break the chain“, die fester Bestandteil der Aktion in Bottrop ist, leitete die Tanzschule Peter Frank an, die das Tanzevent seit 2016 unterstützt.