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Im Ruhrparlament verliert die SPD - bleibt aber stärkste Kraft

Starke Zugewinne für die AfD. Verluste bei SPD und Grünen - leichte Gewinne für die CDU.

Mehrheitsverhältnisse auf RVR-Ebene© RVR

Bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 wurde auch die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (Ruhrparlament) direkt gewählt. Die CDU verzeichnete im Vergleich zu 2020 leichte Gewinne in Bottrop (+2,8 Prozent), Mülheim an der Ruhr (+3,8 Prozent) und dem Kreis Wesel (+0,4 Prozent). Den größten Stimmenverlust musste sie in Hamm (-10,5 Prozent) hinnehmen.

Während die Grünen in allen Kreisen und kreisfreien Städten zum Teil deutliche Verluste hinnehmen mussten, konnte die AfD überall Große Zugewinne verzeichnen. Insbesondere in den Städten Gelsenkirchen (+17 Prozent), Bottrop (+14,8 Prozent), Herne und Oberhausen (jeweils + 14 Prozent) legt die AfD massiv zu.

Die SPD ist im Ruhrgebiet in Hamm (46,2 Prozent) und Herne (37 Prozent). In Hamm verbesserte sie im Vergleich zur Kommunalwahl 2020 ihr Ergebnis um 9,1 Prozent. Verbesserungen gab es auch in Mülheim an der Ruhr (+ 4,2 Prozent) und in Duisburg (+ 1,8 Prozent). Verloren hat die SPD in Bottrop (- 8,6 Prozent), Herne (- 7,1 Prozent), Oberhausen und Hagen (- 5,6 Prozent).

Ergebnisse in Bottrop

Ergebnisse in Bottrop© Stadt Bottrop

Das Bottroper Ergebnis brachte 29,93 für die SPD, 26,17 Prozent für die CDU und 22,08 Prozent für die AfD.

Die Grünen bekamen 8,80 Prozent und die Linke 4,74 Prozent der Stimmen. Die FDP erhielt 2,14 Prozent und die Tierschutzpartei 2,25 Prozent. Alle sonstigen Parteien erhielten zusammen 3,90 Prozent.

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