Skulpturen für Kinderrechte in der Villa Querbeet
Die Villa Querbeet in Batenbrock bietet einen Treffpunkt für Kinder der Siemensstraße 20-28. Heike Urban, Sozialpädagogin und Leiterin der Villa Querbeet, stellte mithilfe der UN-Kinderrechtskonvention ein Projekt bezüglich Kinderrechten zusammen. In Zusammenarbeit mit der Nikolaus-Groß-Schule beschäftigten sich vierzehn teilnehmende Kinder in der letzten Woche der Sommerferien mit ihren Rechten und bastelten Skulpturen, die diese repräsentieren sollen.
Aussagen wie „Das geht dich gar nichts an!“ oder „Ich bin ein Kunstwerk!“ spiegelten die Kinderrechte wider und unterstützten die Kinder dabei, ihre Rechte verstehen und darstellen zu können. Das „Recht auf Ruhe und Erholung“ wurde von Alara mithilfe eines Kissens dargestellt und Thalia fügte ihrer Skulptur zum „Recht auf Spiel und altersgemäße aktive Betätigung“ ein Springseil hinzu. Am 26. August fand die offizielle Ausstellung in der Villa Querbeet statt, bei der die Kinder stolz ihre Kunstwerke Verwandten, Bekannten und Freunden präsentierten.
Im Gespräch mit Heike Urban wurde deutlich, dass das Projekt für sie eine echte Herzensangelegenheit ist. Besonders am Herzen liegt ihr, dass Kinder ihre Rechte kennenlernen und aktiv mitgestalten dürfen. Sie wünscht sich, dass junge Menschen Zugang zu Kunst und Kultur erhalten und betont, dass die offene Kinder- und Jugendarbeit dabei einen kreativen und spielerischen Zugang ermöglicht – jenseits des rein Schulischen. „Es ist nicht immer leicht, Kinder für dieses Thema zu gewinnen, doch ein künstlerischer Ansatz schafft Neugier und Begeisterung“, erklärt Heike Urban. Zum Abschluss unterstreicht sie, dass nicht nur Kinder aus der Siemensstraße, sondern alle herzlich in der Villa Querbeet willkommen sind.