Schulhof der Marienschule wird umgebaut
Der Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss hat einstimmig den Baubeschluss für das von Land und EU geförderten Projekts zum klimagerechten Umbau gefasst.
Der Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss hat am Dienstag, 15. September 2026, einstimmig den Baubeschluss zum Umbau des Schulhofes der Marienschule getroffen. Damit hat die Politik grünes Licht dafür gegeben, dass an der Grundschule in Feldhausen Maßnahmen zur Regenwasserbewirtschaftung, Entsiegelung versiegelter Flächen, klimaresiliente Begrünung sowie die Schaffung eines wassersensiblen und nachhaltigen Lern- und Lebensraums umgesetzt werden.
Der Umbau dient der Klimafolgenanpassung, denn zunehmende Starkregenereignisse sind ein wachsendes Überflutungsrisiko für die Schule und ihr Umfeld. Die Überlastung des Mischwasserkanals hat in der Vergangenheit bereits zu Überschwemmungen geführt. Durch Entsiegelung, Bepflanzungen und eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung werden das Überflutungsrisiko verringert und auch das Mikroklima verbessert.
Zudem wird die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler verbessert. Das Regenwasser soll künftig einfach versickern. Dazu werden Baumrigolen angelegt, die unterirdisch mit einer nördlichen Wiesenfläche verbunden sind. Bei Starkregen wird das Wasser so zurückgehalten.
Die geplanten Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf rund 1.3 Mio. Euro. Davon werden 90 Prozent - rund 1.2 Mio. Euro - aus Fördertöpfen des Landes und der EU finanziert. Das Geld stammt aus dem NRW-Förderprogramm „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE/JTF-Programm). Lediglich der verbleibende Eigenanteil von 10 Prozent - ca. 134.000 Euro - müssen aus dem städtischen Haushalt beglichen werden. Der Umbau soll 2027 umgesetzt werden.