Bottrop öffnet die Gartenpforte
Offene Gartenpforte Ruhrgebiet lädt am 12. und 13. September zu Entdeckungstouren ein
Versteckte grüne Oasen entdecken, über Gartenzäune schauen und mit Menschen ins Gespräch kommen, die ihre Leidenschaft fürs Gärtnern teilen: Am Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September 2026, lädt die Offene Gartenpforte Ruhrgebiet erneut zu Entdeckungstouren durch die Gartenlandschaft der Region ein. Auch Bottrop beteiligt sich an der Aktion und ist damit eine von insgesamt 21 teilnehmenden Städten im Ruhrgebiet. Von jeweils 11 bis 17 Uhr öffnen insgesamt 63 Gärten ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Die Teilnahme ist kostenlos.
Nach dem erfolgreichen Wochenende im Juni ist es bereits die zweite Offene Gartenpforte in diesem Jahr. Vor drei Monaten gewährten mehr als 110 Gärten Einblicke in ganz unterschiedliche private Gartenwelten. Über 13.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, neue Ideen zu entdecken, sich mit Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern auszutauschen und die überraschende Vielfalt des grünen Ruhrgebiets kennenzulernen.
Vielfältige Gartenwelten entdecken
Auch im September zeigt sich die Gartenkultur der Region in vielen Facetten. Zu den ungewöhnlichen Adressen gehören beispielsweise das Cellarium in Velen oder ein Hühnergarten in Recklinghausen. In Duisburg öffnet der Bauerngarten des Nühlenhofes im historischen Dorf Friemersheim seine Pforte. Kunst und Natur treffen in Castrop-Rauxel in der „Wilden Oase mit afrikanischen Skulpturen“ aufeinander. Pflanzenvielfalt verbindet sich dort mit afrikanischen Kunstobjekten zu einem besonderen Gartenerlebnis. Geschichte wird dagegen im historischen Garten von Haus Harkorten in Hagen lebendig. Hinter dem 1756/57 errichteten ehemaligen Fabrikantenwohnsitz befindet sich eine historische Gartenanlage, die in den kommenden Jahren wieder zum Leben erweckt werden soll.
Die Beispiele verdeutlichen die große Bandbreite der Offenen Gartenpforte: Neben privaten Haus- und Kleingärten sind Natur- und Nutzgärten, Gemeinschafts- und Schulgärten ebenso vertreten wie Gärten, die Kunst und Kultur, Umweltbildung oder soziales Miteinander in den Mittelpunkt stellen.
63 Gärten in 21 Städten
Die 63 teilnehmenden Gärten verteilen sich auf insgesamt 21 Städte. Besonders groß ist die Auswahl in Dortmund mit 13 und Duisburg mit zwölf Gärten. In Essen öffnen fünf, in Witten und Herne jeweils vier sowie in Bochum und Hamm jeweils drei Gartenpforten. Je zwei Gärten sind in Castrop-Rauxel, Schwerte, Dorsten, Mülheim an der Ruhr und Bönen zu entdecken. Auch Bottrop ist neben Hagen, Kamp-Lintfort, Lünen, Recklinghausen, Selm, Velen, Voerde und Werne mit einem Garten vertreten.
Gartentour online planen
Alle teilnehmenden Gärten sind auf der Website der IGA 2027 Ruhrgebiet in einer interaktiven Übersicht zu finden. Dort können Besucherinnen und Besucher unter anderem nach Ort, Umkreis, Öffnungstag und Gartenschwerpunkt suchen und ihre persönliche Gartentour zusammenstellen.
Dabei ist zu beachten, dass nicht alle teilnehmenden Gärten an beiden Tagen geöffnet sind. Die jeweiligen Öffnungstage sowie weitere Informationen zu den einzelnen Gärten sind in der Online-Übersicht angegeben.