Trinkwasser-, Umwelt- und Klimaaktivitäten im Fokus
Bottroper Schulen erfolgreich beim Kreativwettbewerb der RWW
Sieger des erstmals in diesem Jahr durch die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft ausgelobten sogenannten TUK-Awards in Bottrop ist das Berufskolleg Bottrop. Die aus Vertretern der Gemeinde und RWW bestehenden Jury, überzeugt die Nachhaltigkeitskampagne "BKB goes green". Sie hat zum Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung greifbar zu machen - durch konkrete Aktionen zu den Themen Trinkwasser, Umwelt und Klima. Es ging den kreativen Köpfen unter anderem um das Trinkwasser selbst, den wahren Durstlöscher. Mittels des vorhandenen Trinkwasserspenders soll gesundes Trinken gefördert, Plastikmüll vermieden und folglich Ressourcen geschont werden. Die Schule plant, sich einen zweiten Spender anzuschaffen. Ein weiterer Fokus lag auf der Schulhofbegrünung und Entsiegelung, um Flächen bienenfreundlich bepflanzen zu können. Upcycling und naturnahe Gestaltung sind weitere Themen. Hier wurde der Schulhof mit upgecycelten Bänken, Hochbeeten und Nisthilfen ausgestattet - nachhaltig und praxisnah. Die Liste ließe sich problemlos noch weiterführen.
RWW-Geschäftsführerin Simone Ehlen ehrte den Preisträger und überreichte einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. "Wir freuen uns sehr, das Berufskolleg Bottrop als ersten Sieger unseres Awards in Bottrop auszeichnen zu können; ganz herzlichen Glückwunsch. Mit dem Wettbewerb möchten wir das Bewusstsein für die Ressource Wasser stärken und dabei helfen, Trinkwasser, Umwelt und Klima zu schützen. Das ist hier sehr gut gelungen."
Auch Oberbürgermeister Matthias Buschfeld gratulierte dem Siegerteam: "Herzlichen Glückwunsch an das Berufskolleg. Möge der großartige Erfolg und die Auszeichnung dazu beitragen, den Aktivitäten der Schule weiteren Schwung zu geben, um ihr nachhaltiges Engagement in diese für die Gesellschaft immer wichtiger werdenden Bereichen weiterzuentwickeln. Glückwunsch auch allen anderen Beteiligten für die Teilnahme und ihren Beitrag in diesem Wettbewerb."
Schulleiter Guido Tewes bedankte sich sehr herzlich für die Auszeichnung: "Unsere Schule ist sehr stolz auf diese Anerkennung. Besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz bei unserer Nachhaltigkeitskampagne ,BKB goes green', einem breit aufgestellten Konzept, das im Übrigen exakt die Themen bedient, auf die der TUK-Award abzielt. Vielen Dank auch an RWW für diese finanzielle Unterstützung."
Der zweite Platz geht an die Rheinbabenschule. Sie hatte sich mit dem Buchprojekt "Wasser - unsere gemeinsame Sprache" beworben. Das Projekt vereint Kinder aus vielen Ländern dieser Welt in einer gemeinsamen Botschaft: Wasser ist Leben - und Wasser verbindet uns alle. Auf dem Deckblatt des Buches ist die Erde in der Mitte zu sehen, umgeben von Kinderhänden, die mit den Flaggen ihrer Herkunftsländer bemalt sind. Diese Hände stehen symbolisch für Vielfalt, Zusammenhalt und Verantwortung.
Den dritten Platz belegt die Grundschule Grafenwald. Die Schule hatte das Projekt "Stopp den Tropf - Stickeraktion" eingereicht. Ziel dieser Aktion ist es, gemeinsam Wasser zu schützen und mit kleinen Botschaften eine große Wirkung zu erzielen. Dafür hat die Grundschule eine kreative, niedrigschwellige und wirkungsvolle Kampagne gestartet, bei der alle Kinder aktiv mithelfen, Trinkwasser zu schützen und bewusster zu nutzen.
RWW stellt für den Wettbewerb insgesamt 2.000 Euro zur Verfügung. Die zweite Auslobung des RWW-TUK-Awards erfolgt im Frühjahr 2026.
Teilnehmen konnten alle Vereine, wie Heimat-, Sport- und Kleingartenvereine sowie Schulen, Tagesstätten, Kitas, Jugendzentren und sonstige Gruppen aus dem direkten RWW-Versorgungsgebiet, die sich in den genannten Themenfeldern engagieren oder dort Aktivitäten planen. Interessierte konnten ihren Beitrag auf der RWW-Website einreichen.
Eine Jury bewertete die Beiträge anhand der Kriterien Umweltrelevanz, Klimawirkung, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Relevanz sowie Kreativität und Innovation. Beiträge, die sich innerhalb der Merkmale speziell mit dem Schutz, der Qualität und der nachhaltigen Nutzung von (Trink)Wasser beschäftigen, wurden besonders berücksichtigt.