Erweiterung der Willy-Brandt-Gesamtschule beschlossen
Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss beauftragt Umsetzung eines dreigeschossigen Neubaus
Der Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss hat in seiner Sitzung am 30. Juni mehrheitlich (mit zwei Gegenstimmen) die Erweiterung der Willy-Brandt-Gesamtschule beschlossen und den Fachbereich Immobilienwirtschaft mit der Umsetzung der Baumaßnahme beauftragt.
Geplant ist ein dreigeschossiger Erweiterungsbau, der zusätzliche Kapazitäten für den Schulbetrieb schafft. Vorgesehen sind insgesamt acht Klassenräume, drei Mehrzweckräume, sieben Differenzierungsräume sowie zwei Differenzierungsräume für den inklusiven Unterricht. Darüber hinaus entstehen eine Bibliothek, drei Ganztagsräume, drei Büroräume, ein Besprechungsraum, Lehrmittelräume sowie die erforderlichen Sanitär- und Technikflächen. Der Neubau wird barrierefrei über einen Zugang im Erdgeschoss sowie über einen Aufzug, der die oberen Geschosse miteinander verbindet. Zudem ist eine Dachbegrünung vorgesehen.
Der Erweiterungsbau orientiert sich an der nördlichen Achse des Bauteils A des bestehenden Schulkomplexes und verläuft parallel zur Grundstücksgrenze an der Straße „In den Weywiesen“. Im Zuge der Baumaßnahme wird außerdem das bestehende Klettergerüst zwischen dem Erweiterungsbau und den Gebäudeteilen A und B zurückgebaut. Als Ersatz ist die Errichtung einer sogenannten Kukux-Box als neues Spiel- und Aufenthaltsangebot vorgesehen.
Die geplante Baumaßnahme findet hauptsächlich während des laufenden Betriebes der Schule statt. Mit den ersten Vorarbeiten wurde bereits begonnen, darunter der Rückbau des bestehenden Containerprovisoriums und die Aufstellung eines neuen Provisoriums im östlichen Bereich des Grundstücks. Die funktionale Ausschreibung soll im 1. Quartal 2027 veröffentlicht werden.