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© Stadt Bottrop

Neue Farbakzente in der Bottroper Innenstadt

15 Stromkästen erstrahlen in neuem Glanz

Die Bottroper Innenstadt zeigt sich farbenfroher denn je: Insgesamt 15 Stromkästen wurden in den vergangenen Monaten kreativ gestaltet und bringen nun frische, künstlerische Akzente ins Stadtbild.

Von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung verging knapp ein Jahr. Initiiert und organisiert wurde das Projekt von Bezirksvertreter Karl-Heinz Hulisz, der es mit viel Engagement und Ausdauer auf den Weg brachte. „Der lange Atem hat sich gelohnt“, so Hulisz. „Die vielen Telefonate und persönlichen Gespräche mit den Versorgern, denen die Kästen gehören, waren zwar zeitaufwändig, aber das Ergebnis kann sich allemal sehen lassen.“

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Unterstützung erhielt das Projekt von zahlreichen Sponsoren und Partnern. Den Anfang machten Karl Reckmann und Vertreterinnen und Vertreter der Grünen, die die Gestaltung der ersten Stromkästen vollständig finanzierten. Auch die Bottroper Sparkasse beteiligte sich und ermöglichte gleich zwei Kunstwerke. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und dem Gemeinnützigen Verein Marketing für Bottrop e.V. konnte zudem der Stärkungsfond Innenstadt eingesetzt werden, um weitere Gestaltungen zu realisieren.

Für die künstlerische Umsetzung waren die Künstler Maurizio Bet und Christina Roewer vom Atelier GraffWorks verantwortlich. Das Duo ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und hat bereits mehrere Kunstprojekte im öffentlichen Raum umgesetzt – darunter auch die große Wandgestaltung am Jahnstadion, die als „Auftakt“ für das aktuelle Projekt gilt.

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Die Motive der Stromkästen greifen sowohl natürliche als auch stadtbezogene Themen auf. Rund um St. Cyriakus zieren bunte Ranken und heimische Vogelarten die einst grauen Kästen. Andere Standorte zeigen bekannte Bottroper Motive wie das Rote Pferd, den Mensingbrunnen oder kulturelle und touristische Orte wie den Overbeckshof, das Museum Quadrat oder Schloss Beck.

„Ich bedanke mich bei allen Sponsoren und Unterstützern, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass unsere Stadt schöner, interessanter und attraktiver gestaltet wird“, betont Hulisz abschließend.

Mit dem Projekt zeigt sich einmal mehr, wie Kunst im öffentlichen Raum dazu beitragen kann, Identität zu stiften, Aufenthaltsqualität zu steigern und das Stadtbild nachhaltig zu verschönern.