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Tourismuswochenende im Rahmen des Stadtfestes

Mit einer Netzwerkveranstaltung im Infopunkt Bottrop und dem anschließenden Tourismustag stand das vergangene Wochenende ganz im Zeichen des Tourismusstandorts Bottrop

© Stadt Bottrop

Den Auftakt bildete am Freitag, 19. Juni, eine Netzwerkveranstaltung im Infopunkt Bottrop. Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Politik, Verwaltung und Wirtschaft nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die bisherige Umsetzung des Tourismuskonzepts Bottrop. Im Mittelpunkt stand die Podiumsdiskussion „Ein Jahr Umsetzung des Tourismuskonzepts Bottrop – wo stehen wir jetzt und wie geht es weiter?“. Unter der Moderation von Jeanette Kuhn, Leiterin der Pressestelle der Stadt Bottrop, diskutierten Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Axel Biermann (Ruhr Tourismus GmbH), Karsten Palme (Compass Tourismus Partner eG), Anna Hoefer (ELORIA GmbH), Peter Busch (Bottroper Bier GmbH) sowie Piet Metzen (BOTTcast) über die Entwicklung des Tourismusstandorts Bottrop, die erreichten Fortschritte und zukünftige Perspektiven.

„Das vergangene Jahr hat gezeigt, was möglich ist, wenn Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Freizeitbetriebe und engagierte Bürgerinnen und Bürger an einem Strang ziehen. Mit dem Tourismuskonzept haben wir einen gemeinsamen Fahrplan entwickelt. Jetzt werden die Ergebnisse sichtbar – durch neue Angebote, starke Kooperationen und eine wachsende Wahrnehmung Bottrops als attraktives Ausflugs- und Reiseziel im Ruhrgebiet“, betonte Dorothee Lauter, Abteilungsleitung der Wirtschaftsförderung Bottrop an diesem Tag.

Am Samstag und Sonntag folgte der Tourismustag im Rahmen des Stadtfestes. Die eigens eingerichtete Familien- und Kindermeile entwickelte sich zu einem lebendigen Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher. Zahlreiche Mitmachaktionen und Erlebnisstationen luden dazu ein, Bottrops touristische, kulturelle und freizeitbezogene Angebote kennenzulernen.

© Stadt Bottrop

Ein besonderes Angebot des Wochenendes war die offizielle Veröffentlichung des neuen Bottroper Audioguides, der gemeinsam mit Melanie Hagen von Roadstory Audio entwickelt wurde. Ergänzt wurde das Programm durch geführte Schnuppertouren mit Nicole Heppert von HappyHeppert und André Brune, besser bekannt als Ruhrpottologe. Die Hochschule Ruhr West präsentierte zudem eine SDG-Tour (Sustainable Development Goals), die die Nachhaltigkeitsziele in der Stadt erlebbar macht.

© Stadt Bottrop

Am Tourismustag beteiligten sich zahlreiche Partnerinnen und Partner des Bottroper Gastgebernetzwerks. Mit dabei waren die Galerie 7, das Künstlerkollektiv Bottrop, die Rathausschänke Bottrop, die Bürgergenossenschaft, bottrop.gemeinsam.zirkulär, die IGA Metropole Ruhr 2027, das Kleine Motorradmuseum, Movie Park Germany, das alpincenter Bottrop, die ELORIA Erlebnisfabrik, Schloss Beck, Indoor Skydiving Bottrop, die Ehrengarde Prosper-Haniel, Lecker-im-Pott, die Hochschule Ruhr West, 2.Besetzung, die Lebendige Bibliothek, die Kulturwerkstatt Bottrop, HappyHeppert, der Ruhrpottologe sowie Roadstory Audio. Darüber hinaus sorgte das Kulturamt der Stadt Bottrop mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm für zusätzliche Aufmerksamkeit und Unterhaltung.

Die große Resonanz auf die Netzwerkveranstaltung und den Tourismustag verdeutlicht die positive Entwicklung des Tourismusstandorts Bottrop. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie stark die Stadt von der Zusammenarbeit ihrer zahlreichen Akteurinnen und Akteure profitiert. Das Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, dass Tourismus in Bottrop weit mehr ist als Freizeitangebote allein: Er verbindet Kultur, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und bürgerschaftliches Engagement zu einem gemeinsamen Zukunftsprojekt.

Mit dem Tourismuswochenende wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch ein Ausblick auf die nächsten Schritte gegeben. Das Gastgebernetzwerk soll weiter wachsen, bestehende Kooperationen vertieft und neue touristische Angebote entwickelt werden. Ziel bleibt es, Bottrop als attraktiven Freizeit-, Kultur- und Tourismusstandort im Herzen der Metropole Ruhr nachhaltig zu stärken und über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar zu machen.