Freizeitimmobilien als Zukunftsfaktor
Über Chancen und Best-Practice Beispiele wurde bei der Veranstaltung “Freizeitimmobilien” in der ELORIA-Erlebnisfabrik gesprochen
Gemeinsam mit der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) hatte die Business Metropole Ruhr (BMR) dazu eingeladen, Best‑Practice‑Beispiele wie die Eloria Erlebnisfabrik, Topgolf Oberhausen oder Phoenix des Lumières kennenzulernen und in interaktiven Formaten die Zukunft von Freizeit- und Erlebnisstandorten zu diskutieren. Expertinnen und Akteure aus Wirtschaft, Tourismus und Stadtverwaltung besprachen aus unterschiedlichen Disziplinen neue Perspektiven und Impulse für die Entwicklung solcher Projekte im Ruhrgebiet.
Oberbürgermeister Matthias Buschfeld eröffnete gemeinsam mit Axel Biermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr Tourismus GmbH, sowie Jörg Kemna, Vorsitzender der Geschäftsführung der Business Metropole Ruhr GmbH, die Veranstaltung.
Er betonte, dass das Ruhrgebiet eindrucksvoll zeige, welches Potenzial in der Verbindung von Industriekultur, Innovation und Freizeitwirtschaft liege. Gerade Bottrop mache deutlich, wie durch enge Kooperationen und mutige Konzepte zukunftsweisende Erlebnisstandorte entstehen könnten.
Auch die Ergebnisse aus den interdisziplinären Gesprächen zwischen Touristikern, Wirtschaftsförderinnen und der Stadtverwaltung machten deutlich: Das Ruhrgebiet ist für den Freizeit- und Tourismussektor ein hochattraktiver Markt. Ausschlaggebend hierfür sind insbesondere die hohe Bevölkerungsdichte sowie ein Einzugsgebiet von rund 20 Millionen Menschen, die in kurzer Zeit erreichbar sind. Diese Rahmenbedingungen bieten eine stabile Grundlage für erfolgreiche Freizeit- und Tourismuskonzepte. Bottrop geht mit dem Movie Park Germany, dem Schloß Beck, dem AlpinCenter, dem Skydiving Center und der ELORIA – Erlebnisfabrik als gutes Beispiel voran.
Davon berichtete auch Michael Bierhahn, Geschäftsführer der ELORIA GmbH. Für außergewöhnliche Erlebnisse war er auf der Suche nach einer einzigartigen Location und hat sie in Bottrop gefunden. Die denkmalgeschützte Industriehalle beherbergt nun Europas größten Escape Room. „Die Verfügbarkeit dieser Immobilie und die unmittelbare Nachbarschaft zu anderen Freizeitbetrieben wie Movie Park, Alpincenter, Indoor Skydiving und Schloss Beck, waren u. a. ausschlaggebend für die Investition".
Freizeitimmobilien können Motor für Transformation und mehr Lebensqualität im Ruhrgebiet sein. Der Tenor der Veranstaltung: Es brauche ein neues Mindset, damit die Freizeitimmobilie als eine wirtschaftlich relevante Assetklasse ernst genommen wird. Die Chancen, die in einer kooperativen Zusammenarbeit aller "Gewerke" liegen, müssen genutzt werden.