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„Night of Light“: Bottroper Rathaus erstrahlt in roten Farben

Oberbürgermeister Bernd Tischler setzt damit ein Zeichen für die Veranstaltungswirtschaft

„Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen.“ Entsprechend dieser Aussage des Initiators der Bewegung „Night of Light“, Tom Koperek, werden heute (22. Juni) deutschlandweit verschiedenste Gebäude und Veranstaltungsorte in rotes Licht getaucht.

© Stadt Bottrop(v. l.) Henrik Quaß (GT-Veranstaltungstechnik e. K.), Oberbürgermeister Bernd Tischler, Niklas Uhlenbrock (Inhaber GT-Veranstaltungstechnik e. K.)

Oberbürgermeister Bernd Tischler unterstützt diese Aktion und damit die Veranstaltungsbranche in der Stadt. „Für die gesamte Bottroper Wirtschaft ist die aktuelle Zeit keine leichte. Große Events sind bis zum Herbst auf Landesebene weiterhin untersagt und gerade diese sind für die Veranstaltungswirtschaft von finanzieller Bedeutung. Mit dem Anstrahlen des Rathauses möchte ich die ortsansässigen Firmen in dieser veranstaltungsarmen Zeit symbolisch unterstützen.“

Insgesamt 60 Strahler werden von der Firma GT-Veranstaltungstechnik e. K. eingesetzt, um sowohl das Rathaus am Rathausplatz als auch die Kopfseite zur Kirchhellener Straße anzuleuchten. „Wir freuen uns sehr, dass Oberbürgermeister Bernd Tischler stellvertretend für die Stadt gemeinsam mit uns ein Zeichen setzt“, hält Inhaber Niklas Uhlenbrock gemeinsam mit seinem Kollegen Henrik Quaß fest.

© Carsten WegnerVon 22 bis 1 Uhr erstrahlte das Rathaus vom 22. auf den 23. Juni im roten Licht

Zur Aktion

Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie gängige Veranstaltungsorte deutschlandweit, wie der Kölner Dom, Zeche Zollverein, die Reeperbahn in Hamburg, die Staatsgalerie in Stuttgart und das Bottroper Rathaus, strahlen in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni bundesweit ihre Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region mit roter Beleuchtung an.

© Night of Light (Tom Koperek)Die Aktion "Light of Night" findet deutschlandweit am 22. Juni statt

Damit soll auf die wirtschaftlich angespannte Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam gemacht werden. Bislang werden über 6.000 Veranstaltungsorte die Aktion unterstützen und somit ein gemeinsames Zeichen setzen.

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