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Arno Heinrich – Vom Bergmann zum Museumsleiter

Arno Heinrich im Jahr 1977 vor einer seiner größten Entdeckungen, dem fast vollständigen Schädel des Mammutbullen von Haltern. Dieser Schädel ist vorübergehend an das Ruhr Museum in Essen für die Paläontologische Landesausstellung NRW 2026/2027 ausgeliehen.© Foto: Bodo Goeke

ab 14. Juni 2026

Im 50sten Jubiläumsjahr des Museumszentrum Quadrat richten wir ab dem 14. Juni 2026 den Blick auf die eindrucksvolle und einmalige Geschichte von Arno Heinrich (1929–2009), dem Gründungsdirektor des Museum für Ur- und Ortsgeschichte. Mit zum Teil erstmals öffentlich gezeigten Funden aus seinen Untersuchungen in der St. Cyriakus Kirche, Texten, Fotografien und Filmen wird in der Ausstellung das außergewöhnliche Engagement Heinrichs sichtbar, der als Arbeiter ins Ruhrgebiet kam und aufgrund der spektakulären eiszeitlichen Funde im Bottroper Stadtgebiet zum international vernetzten Museumsleiter wurde.

Durch seinen Blick auf die Dinge und seine Begeisterung für die erdgeschichtliche Vergangenheit wurde Bottrop zu einem bedeutenden Fundort auf der Landkarte der Paläontologie und Archäologie. Seine Funde ermöglichen es, die Geschichte unserer Region von vor 300 Millionen Jahren bis heute zu erzählen.