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Stadt Bottrop stoppt Impfaktion an sozialen Brennpunkten

Entscheidung trägt den Bedenken bei Johnson & Johnson Rechnung

Die Stadt Bottrop hatte für das kommende Wochenende zwei Impfaktionen in sozialen Brennpunkten in der Innenstadt und in Welheim geplant. Dabei sollten rund 350 Dosen des Vakzins von Johnson & Johnson zum Einsatz kommen.

Die Stadt wird diese Aktion nun stoppen. Grund sind Medienberichte wie Spiegel-Online, nach denen die Ständige Impfkommission (Stiko) die Zulassung zurückziehen, beziehungsweise einstweilen aussetzen wird. Hintergrund sind Überprüfungen ähnliche wie bei AstraZeneca. Einstweilen soll der Impfstoff nur noch für Menschen ab 60 eingesetzt werden. Die Pressestelle des Robert Koch-Instituts bestätigte gegenüber Spiegel-Online, dass sie nächste Woche eine Stellungnahme der Stiko erwarte. Wie diese aussehen werde, wollte eine Sprecherin indes nicht kommentieren. Aufgrund dieser aktuellen Nachrichtenlage hat sich die Stadt Bottrop entschieden, die Impfaktion mit Johnson & Johnson zu stoppen.

Die Rationen mit dem Impfstoff stammen aus der Lieferung des Landes im April, die für Obdachlose zur Verfügung gestellt wurden und für Personen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind. Aufgrund der Liefersituation und den zugeteilten Tranchen der verschiedenen Impfstoffe, kann Die Stadt nicht ohne weiteres einen Ersatzimpfstoff einsetzen.

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