Mit KI die Kreislaufwirtschaft beschleunigen
Beim Barcamp an der HRW suchen Wissenschaft und Wirtschaft nach neuen Ideen
Die Hochschule Ruhr-West (HRW) in Bottrop stärkt ihre Kompetenz im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zum Barcamp auf den Campus an der Lützowstraße, um sich zum Thema Künstliche Intelligenz und Circular Economy auszutauschen.
Das HRW-Treffen war Teil der KI Biennale 2026 (Öffnet in einem neuen Tab). Im gesamten Ruhrgebiet geht es dabei um die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in unterschiedlichen Themenfeldern. Die Hochschule in Bottrop hat eine besondere Wissenschaftskompetenz im Bereich der Circular Economy. Auf einem Markt der Möglichkeiten präsentierten die Studentinnen und Studenten unterschiedliche Forschungsprojekte, die mit KI verknüpft sind. Für den Stand der Forschung und die nächsten Entwicklungsschritte interessieren sich auch Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, die sich mit alltagspraktischem und kaufmännischem Know-how an den Diskussionen während des Barcamps beteiligt haben.
„Wir wollen Unternehmen mit Wissenschaft zusammenbringen. Dabei tauschen wir uns zu einzelnen Themen aus und entwickeln Ideen“, erklärte Paul Szabó-Müller, wissenschaftlicher Projektleiter an der HRW. Auf ein wachsendes Interesse verweist auch Uwe Handmann, Dekan und Institutsleiter an der HRW. „Das Thema nimmt an Fahrt auf. Es passiert viel im Bereich der Kreislaufwirtschaft in NRW.“ Handmann richtet seinen Blick dabei auf die weltweiten Verwerfungen. Angesichts schwächelnder Rohstoffsicherheit erkennt er in der Politik ein wachsendes Interesse an Recycling und die Wiederverwendbarkeit von Produkten.
Während des Barcamps sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen, wie KI helfen kann, die Bestandteile ausgedienter Gerätschaften den jeweiligen Stoffgruppen zuzuordnen, welche Datenschutz- und Patentschutzrichtlinien betroffen sein können und welche Hilfestellungen von KI grundsätzlich für die Circular Economy zu erwarten sind.