Bewerbung zur eREGIONALE 2033 eingereicht
Oberbürgermeister Matthias Buschfeld sieht große Chancen in dem Wettbewerb der Landesregierung
Die Städte Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Oberhausen und der Kreis Recklinghausen haben ihre gemeinsame Bewerbung für die eREGIONALE 2033 abgegeben. Das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hatte im März aufgerufen, sich auf die neuste Auflage des Strukturförderprogramms zu bewerben. Was die Verantwortlichen des Kreises und der Städte motivierte, war das kleine „e“ vor dem Namen des traditionsreichen Programms: Es steht für „experimentell“.
„Die Bewerbung um die eREGIONALE 2033 eröffnet für Bottrop eine große Chance, die Zukunft unserer Stadt und der gesamten Emscher-Lippe-Region auch weiterhin aktiv zu gestalten. Als letzte Bergbaustadt sind wir es gewohnt Veränderungen zu bewältigen und Vorreiter für innovative Stadtentwicklung zu sein. Die eRegionale bietet nun die Möglichkeit diesen Weg weiterzugehen und die Lebensqualität in unserer Stadt nachhaltig zu stärken. Das „e“ in eRegionale, das für sogenannte 'Experimentierräume' steht, ermöglicht dabei eine große Breite von Projekten und Veranstaltungsformaten, insbesondere denke ich beispielhaft an das Projekt 'Freiheit Emscher'", erklärt Oberbürgermeister Matthias Buschfeld.
Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, der Landrat und die Partnerkommunen begrüßen ausdrücklich, dass Ministerin Ina Scharrenbach bereits den Bewerbungsprozess entsprechend g-„e“-staltet hat: Die Bewerbung durfte maximal 15 Seiten umfassen, um Ziele und Lösungsansätze zu skizzieren, die „EmscherLippePLUS“ bis zum sogenannten „Präsentationsjahr“ 2033 angehen will. Die „EmscherLippePLUS“-Kommunen haben umfangreiche Transformations-Erfahrungen und ein gutes Fundament, gemeinsam Problem-Lösungen zu finden. Die Kommunen der Region und die heimische Wirtschaft sehen sich mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die Auswirkungen aktueller globaler Krisen sind in der Region besonders spürbar. Unter diesen Voraussetzungen eine gute Zukunft für rund 1,5 Millionen im Projektgebiet lebenden Menschen zu schaffen, erfordert den Mut, mit verlässlichen Partnern langfristig neue Wege zu gehen.
Die Region EmscherLippePLUS hat sich mit der fristgerechten Einreichung der Bewerbung auf den Weg gemacht. Im Rahmen der eREGIONALE 2033 verfolgt die Region das Ziel, die interkommunale Zusammenarbeit zu verbessern, die Resilienz der Region nachhaltig zu steigern und die blau-grüne Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten. Einen Schwerpunkt legt die Region dabei auf Lebenschancen und Ausbildung der jungen Generation. Gemeinsam sind die Partner überzeugt: „Hier geht mehr“, so auch das Motto der Bewerbung.