Bottrop bewirbt sich für die eREGIONALE 2033
Gemeinsam mit weiteren Kommunen aus der Region wird die Stadt Bottrop am Wettbewerb der Landesregierung zur Ausrichtung der eRegionale 20233 teilnehmen. Das hat der Rat der Stadt Bottrop in seiner Sitzung am 5. Mai 2026 mehrheitlich beschlossen. Unter dem Motto „Städte im Wandel als Vorreiter einer neuen Normalität“ erfolgt die Bewerbung interkommunal zusammen mit den Städten Gelsenkirchen und Herne, dem Kreis Recklinghausen sowie angrenzenden Stadtteilen von Essen und Oberhausen. Ziel ist es, die gemeinsamen Herausforderungen der Region – wie Bevölkerungsrückgang und wirtschaftliche Entwicklungen – koordiniert und zukunftsorientiert anzugehen. Damit setzt Bottrop gemeinsam mit den anderen Kommunen ein klares Zeichen für die aktive Gestaltung des Strukturwandels im nördlichen Ruhrgebiet.
Die eREGIONALE 2033 ist ein Wettbewerb der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Hinter dem Leitmotiv „Weniger wird Zukunft“ steht die Idee, dass Schrumpfung und Rückbau nicht als Nachteil gesehen werden, sondern als Chance für neue Entwicklungen. Städte und Regionen sollen innovative Lösungen erproben und als Vorbilder für andere dienen.
Das „e“ in eRegionale steht dabei für sogenannte „Experimentierräume“, die eine große Breite von Projekten und Veranstaltungsformaten ermöglichen. Oberbürgermeister Matthias Buschfeld stellte dabei beispielhaft das Projekt "Freiheit Emscher" heraus. Für die eRegionale20233 können neue Ansätze in den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität, Bildung, Energie oder Wirtschaft – auch jenseits bestehender Routinen – getestet werden. Ziel ist es, praktische Lösungen zu entwickeln, die später auch in anderen Regionen angewendet werden können.
Die Beteiligung an der eREGIONALE 2033 bietet Bottrop die Chance Fördermittel zu erhalten und einzusetzen und wichtige Zukunftsprojekte gemeinsam mit anderen Kommunen voranzubringen.
Die Verwaltung wurde beauftragt, die Bewerbung gemeinsam mit den Partnern weiter auszuarbeiten und fristgerecht bis zum 20. Juli 2026 beim Land NRW einzureichen. Im Falle eines Zuschlags könnten bis zum Jahr 2033 zahlreiche Projekte in der Region umgesetzt werden.