Aktuell
Ralf Opiol
Paper Punk
22.05. - 18.07.2026
Ralf Opiols Werke sind meist mit einer emotionalen, oft auch politischen Subjektivität durchzogen, die er zusammen mit Einzelmotiven aus Zeitschriften und Fotografien, Schrift- und Textfragmenten auf Papier oder Leinwand collagenhaft kombiniert. Zufall, Improvisation und malerische Spontaneität sind zentrale Gestaltungselemente seiner Werke, bei denen Opiol sich von der Punkbewegung und der Graffiti-Kunst inspirieren lässt, und sich an Elementen anderer Stile und Epochen wie Neo-Expressionismus oder Dadaismus bedient. Im Unterschied dazu arbeitet Opiol jedoch kleinformatig. Zu seinen Motiven gehören Mensch und Natur.
Obwohl Ralf Opiol, in Bottrop geboren und aufgewachsen, nie eine formale Kunstausbildung genoss, gelang es ihm, sich in der Kunstszene einen Namen zu machen. Mittlerweile gehört Ralf Opiol unumstritten zu den wichtigsten Künstlern Bottrops. Die Ausstellung ist die erste umfassende Schau seines Werks. Sie gibt Einblicke in seine außergewöhnliche Bildsprache und die Inhalte seiner künstlerischen Ideen.
Eröffnung:
Fr 22.05.2026, 18 Uhr
Grußwort: Bürgermeister Thomas Göddertz
Einführung: Roman Jäkel, Kunstkollektiv Bottrop
Kunstpause mit Ralf Opiol:
Fr 12.06.2026, 12.30 Uhr (30 Minuten)
Künstlerführungen mit Ralf Opiol:
Sa 30.05.2026, 11 Uhr
Do 11.06.2026, 18 Uhr
Einladung zum Dabei- und Mittendrin-sein
Gilda Bräuer: Performing Paper Punk
Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Ausstellung Paper Punk von Ralf Opiol
Lecture Performance ist eine künstlerische Ausdrucksform, die am Schnittpunkt zwischen akademischem Vortrag und performativem Akt angesiedelt ist - eine direkte Art, mit dem Publikum in Kontakt zu treten, eine zeitgenössische Form des gemeinsamen Denkens.
Gilda Bräuer, interdisziplinäre Künstlerin, mischt hier auf kreative Weise Kunstperformance und klassische Kunstvermittlung.
Inspiriert durch Ralf Opiols Ausstellung Paper Punk reagiert Gilda Bräuer einerseits in gelesenen und performativ interpretierten Texten auf die Praxis in Künstlerführungen, eigene Arbeit zu erläutern, andererseits stellt sie persönliche Überlegungen an zu leidenschaftlichem Horten und Sammeln, Sprachschwierigkeiten in der Bildenden Kunst und großen Zielen.
Do 02.06.2026, ab 17:30 Uhr
im B12