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Stadtgeschichte: Bergbau brachte Boom

Ein besonders wichtiger Abschnitt der Stadtgeschichte begann 1856: Der Bergbauschacht "Prosper I" wurde in Ebel niedergebracht. Mit der Abteufung des ersten Schachtes begann Bottrop sich von einer kleinen Gemeinde zu einer Bergbaustadt zu entwickeln. Die Kohle wurde dabei für die Bottroper lebensbestimmend.

Die 4.000 Einwohner zählende Landgemeinde wuchs zu einer großen Industriestadt. Weitere Zechen kamen hinzu, Bergarbeitersiedlungen entstanden. So stieg die Einwohnerzahl sprunghaft an. 1914 lebten schon 68.000 Menschen in Bottrop. Die Gemeinde entwickelte sich zum „größten Dorf Preußens" mit 72.000 Einwohnern im Jahr 1919. Am 21. Juli 1919 wurde Bottrop durch Beschluss der preußischen Staatsregierung in Berlin zur Stadt erhoben.