Stadtgeschichte: Mittelalterliche Urkunde erwähnt Bottrop
Mit der Nennung des Oberhofes Armbugila in den Güterverzeichnissen der Abtei Werden wird Bottroper Stadtgeschichte erstmals urkundlich fassbar. Das um 1150 geschriebene „Liber privilegiorum maior" hält fest, dass eine gewisse Thiadhilt „dem Kloster des Hl. Erlösers, das in Werden erbaut ist", ein Gebiet in Armbugila geschenkt habe. Dem möglicherweise am Donnerberg gelegenen Hof, der vermutlich schon vor 900 entstanden war, musste ein Ebbeken von "Borthorpe" Naturalabgaben (Weizen, Gerste) und - buchstäblich in kleiner Münze - eine Art Steuer für das Heer sowie andere Zahlungen für den Frondienst, für Wein und ein junges Huhn leisten.