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© Stadt Bottrop

Breite Zustimmung für Ausbaupläne der Lindhorststraße

Kanäle und Straße werden für 3,7 Millionen Euro neu gebaut

Die Lindhorststraße soll zwischen Hans-Böckler-Straße und der Straße Im Fuhlenbrock neu ausgebaut werden. Über die Pläne hat der städtische Fachbereich Tiefbau jetzt in der Aula der August-Everding-Realschule informiert. Rund 100 Anwohnerinnen und Anwohner interessierten sich für die geplanten Veränderungen und beteiligen sich mit Anregungen an der knapp zweistündigen Infoveranstaltung.

Die Präsentation des Millionen-Vorhabens stieß bei der Bürgerversammlung in der August-Everding-Realschule auf großes Interesse.© Stadt Bottrop

Die notwendige Erneuerung des Abwasserkanals auf dem etwa 600 Meter langen Teilstück wird zum Anlass genommen, die Straße neu zu planen. Insgesamt sollen rund 3,7 Millionen Euro investiert werden. Steffen Jonek, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, erklärte, dass die Arbeiten aus dem städtischen Haushalt und aus den allgemeinen Abwassergebühren finanziert werden. Die Anwohnerinnen und Anwohner treffen hier keine Belastungen. Allerdings werden im Zuge der Arbeiten die privaten Hausanschlüsse überprüft. Sind hier Reparaturarbeiten nötig, werden sie den Grundstückseigentümern in Rechnung gestellt. Damit werde sichergestellt, dass es keine Verzögerungen bei dem Bauablauf gibt und die Straße später nicht durch undichte Rohrleitungen unterspült werde, so Jonek.

Mit dem Ausbau wird die Straße deutlich grüner. 23 Bäume werden gepflanzt. Die Baumscheiben sollen so geplant werden, dass sie das Oberflächenwasser aufnehmen und speichern können. Straßenplaner Ulrich Kamto erläuterte während der Vorstellung, dass die Bäume zu einer Verbesserung des Mikroklimas beitragen und den Straßenlärm reduzieren.

Fachbereichsleiter Steffen Jonek erläuterte die Ausbaupläne.© Stadt Bottrop

Mit dem Ausbau soll neben der Umweltfreundlichkeit und der verbesserten Nutzbarkeit für unterschiedliche Verkehrsteilnehmer auch die Befahrbarkeit und Parksituation den Anforderungen angepasst werden. Die Straße ist 16,5 Meter breit. Auf beiden Seiten sind Fußgängerwege und Parkstreifen vorgesehen. Die Fahrbahn ist über sechs Meter breit. Während der Diskussion wurde angeregt, zusätzlich einen Streifen für den Radverkehr einzuplanen. Diesen Vorschlag will der Fachbereich Tiefbau im weiteren Verfahren berücksichtigen. Allerdings sei dies nur möglich, wenn dafür auf Parkstreifen verzichtet wird. Ob hier ein Kompromiss möglich ist, kann in den politischen Gremien beraten werden. Der Bau- und Verkehrsausschuss sowie die Bezirksvertretung Mitte werden sich im September mit den Ausbauplänen befassen.

Im kommenden Jahr wird der Ausbau im Detail geplant und die Maßnahme ausgeschrieben. Anfang 2028 soll der Ausbau beginnen. Der Fachbereich Tiefbau rechnet mit einer Bauzeit von 26 Monaten. In den gut zwei Jahren wird der Kanal abschnittsweise erneuert, so dass die Anwohnerinnen und Anwohner jeweils von beiden Seiten in die Lindhorststraße einfahren können, die Durchfahrt aber nicht möglich ist. Bis zur abschließenden Asphaltierung kann eine provisorische Schotterfläche befahren werden.

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bürgerversammlung stieß der Ausbauplan auf breite Zustimmung. Sie sehen darin eine Erhöhung der Wohnqualität und eine Verbesserung der Verkehrssicherheit.

 

Konatakt

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