Ferienspaß für behinderte Menschen
Osterfreizeit in der Schule am Tetraeder mit abwechslungsreichem Programm
In der Schule am Tetraeder herrscht auch während der Osterferien viel Trubel. Zwei Wochen lang verbringen Menschen mit Behinderungen abwechslungsreiche Tage mit kreativen und sportlichen Angeboten. Während eines Besuchs betonen Andreas-Karl Bartz und Tobias Bugdoll, Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderung, die Bedeutung des städtischen Angebots. „Die hohen Anmeldezahlen zeigen, dass es einen großen Bedarf an diesem Freizeitangebot gibt. Es ist gut angelegtes Geld, das bei den Betroffenen ankommt“, sagt Andreas-Karl Bartz.
Mit 61 erwachsenen Menschen ab 18 Jahren ist die Osterfreizeit ausgebucht. Geboten werden Ausflüge, sportliche Aktionen im Hallenbad der Schule und kreatives Basteln in den Klassenräumen. „Was für die meisten Menschen normal ist, ist für die behinderten Menschen ein Erlebnis – dass sie mal rauskommen und unter Menschen sein können“, sagt Stefan Bartizal vom Sozialamt.
Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert will, trotz wachsender Sparerfordernisse, an dem Angebot festhalten. „Die Nachfrage für die Osterfreizeit ist da. Darüber hinaus gibt es nur wenig Freizeitmöglichkeiten für diese Zielgruppe“, sagt Alexius-Eifert.
Die Osterfreizeit beginnt morgens um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. In der großen Runde werden dann die Gestaltungsmöglichkeiten für den Tag besprochen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wählt das passende Angebot aus. Bis 17 Uhr sorgen 34 Betreuerinnen und Betreuer für ein abwechslungsreiches Programm. Um dies zu ermöglichen, ist eine intensive Betreuung der teilweise mehrfach behinderten Personen notwendig. Die Besuchergruppe dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement, mit dem sie auch den Angehörigen eine Entlastung in der alltäglichen Pflege ermöglichen.