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Ausstellung „Arbeitswege – Lebenswege“ im Jobcenter

Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blickwinkel auf das Thema Langzeitarbeitslosigkeit

Was bedeutet es, arbeitslos zu sein? Wie fühlt sich ein Alltag an, der von Unsicherheit und Neuorientierung geprägt ist? Antworten auf diese Fragen gibt die Ausstellung „Arbeitswege – Lebenswege“ des Caritasverband Bottrop, die noch bis Ende August im Jobcenter Arbeit für Bottrop zu sehen ist.

© Jobcenter Bottrop

Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blickwinkel: Die gezeigten Fotografien stammen von Menschen, die selbst von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Entstanden sind die Bilder in der sogenannten Stöberstube des Caritasverbandes Bottrop – einem Ort, der für Unterstützung, Würde und neue Perspektiven steht. Die Aufnahmen sind ehrlich und eindrucksvoll und geben zeitgleich Einblicke in individuelle Lebensrealitäten.

Bei der offiziellen Eröffnung unterstrich Oberbürgermeister Matthias Buschfeld die Bedeutung des Projekts: „Arbeitslosigkeit ist eine große Herausforderung und Belastung für viele Betroffene. Neben Maßnahmen, die helfen, Arbeit zu finden, braucht es auch Dinge, die helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Und diese Fotostrecke zeigt, wie individuell Lebens- und Arbeitswege sein können.“

© Jobcenter Bottrop

Die Ausstellung macht deutlich, dass Arbeitslosigkeit weit über finanzielle Aspekte hinausgeht. Sie beeinflusst das Selbstwertgefühl, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das seelische Wohlbefinden. Genau diese oft unsichtbaren Dimensionen werden durch die Fotografien sichtbar gemacht.

Die Wanderausstellung wurde erstmals im Jahr 2025 beim Tag der offenen Tür in der Stöberstube präsentiert und ist nun in der zweiten Etage des Jobcenters Arbeit für Bottrop öffentlich zugänglich.

Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung bis Ende August während der Öffnungszeiten des Jobcenters zu besuchen.