Angriffe aufs Schärfste verurteilt
Oberbürgermeister Matthias Buschfeld reagiert auf die jüngsten Vorfälle am ZOB und am Berliner Platz
Mit aller Deutlichkeit hat Oberbürgermeister Matthias Buschfeld auf die jüngsten Vorfälle am ZOB und am Berliner Platz reagiert. Bei einem Besuch des Graffiti-Künstlers SPONK, der derzeit eine Wand am ZOB gestaltet, sollten ursprünglich die Fortschritte des Kunstprojekts im Mittelpunkt stehen. Stattdessen wurde das Gespräch von den Ereignissen der vergangenen Woche überschattet. Der Künstler war während seiner Arbeit von mehreren Jugendlichen mit Flaschen beworfen worden. Oberbürgermeister Matthias Buschfeld verurteilt diesen Angriff aufs Schärfste. „Wer Menschen angreift, die unsere Stadt mit ihrer Arbeit bereichern, überschreitet eine klare Grenze. Das dulden wir nicht. Niemand darf zum Ziel von sinnloser Gewalt werden.“
Auch ein weiterer Vorfall am Unterstand am Berliner Platz sorgt für Betroffenheit. Mehrere Jugendliche attackierten die dort anwesenden Menschen mit Eiern, Mehl und einer ganzen Packung Würfelzucker. Auch diesen Angriff verurteilt der Oberbürgermeister Matthias Buschfeld unmissverständlich. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen, die sich in unserer Stadt aufhalten, eingeschüchtert oder mit Gegenständen beworfen werden. In Bottrop stehen wir für ein respektvolles Miteinander.“ Die Betroffenen am Unterstand selbst hatten die Polizei nicht verständigt. Deshalb ist der Vorfall erst jetzt bekannt geworden.
Buschfeld kündigte an, das Gespräch mit der Polizei zu suchen, um die bereits verstärkten gemeinsamen Streifen und Präsenzmaßnahmen von Polizei und Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) am ZOB sowie am Berliner Platz gezielt einzusetzen und Anpassungen zu prüfen. Auch die Präsenz des KOD soll noch weiter verstärkt werden.
„Wir werden gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden alles daransetzen, dass sich die Menschen an diesen Orten sicher fühlen können. Sichtbare Präsenz, konsequentes Einschreiten und eine enge Zusammenarbeit sind dafür unerlässlich. Bottrop steht für Respekt, Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander. Wer diese Werte mit Gewalt angreift, muss mit klaren Konsequenzen rechnen“, so der Oberbürgermeister.