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© Stadt Bottrop

Stadt gratuliert zur Neugründung

Rund 600 Besucherinnen und Besucher feierten am Sonntag, 31. Mai, das Neugründungsfest der Stadtpfarrei St. Cyriakus. Unter dem Motto „Gemeinsam.Glauben.Mittendrin … in Bottrop“ stand der Zusammenschluss der bisherigen Pfarreien St. Joseph und St. Cyriakus im Mittelpunkt. Seit dem 1. Januar 2026 bilden sie gemeinsam die neue Stadtpfarrei St. Cyriakus.

Den Auftakt bildete ein feierlicher Festgottesdienst mit dem Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in der voll besetzten St.-Cyriakus-Kirche. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter kirchlicher Verbände, die Knappengarde St. Elisabeth sowie fast 40 Messdienerinnen und Messdiener aus der gesamten Pfarrei nahmen daran teil. Für den musikalischen Höhepunkt sorgten rund 100 Sängerinnen und Sänger aus allen Chören der neuen Pfarrei. Unter der Leitung von Ursula Kirchhoff und Zdenko Sojčić erfüllten sie die Kirche mit einem beeindruckenden Klangvolumen.

In seiner Predigt verglich Bischof Overbeck den Weg der neuen Stadtpfarrei mit einem Pilgerweg. Er ermutigte die Gläubigen, „Pilger der Hoffnung“ zu sein. „Wer pilgert, geht nach vorne“, betonte der Bischof. Der Zusammenschluss sei ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Kirche in Bottrop und knüpfe zugleich an deren Ursprünge an. Er dankte allen Engagierten, die den Weg der Zusammenführung begleitet haben, und gab den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern mit auf den Weg, als Pilger den Blick zu weiten. Mit einem herzlichen „Glückauf“ beendete er seine Predigt.

An den Gottesdienst schlossen sich Grußworte verschiedener Gäste an. Steffen Riesenberg, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten, unterstrich die ökumenische Verbundenheit und warb für eine enge Zusammenarbeit.

Emilio Pintea,Erster Beigeordneter der Stadt Bottrop, gratuliert zur Neugründung© Stadt Bottrop

Emilio Pintea, Erster Beigeordneter der Stadt Bottrop und als Vertreter von Oberbürgermeister Matthias Buschfeld vor Ort, würdigte die katholische Kirche als wichtige Stütze des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Die Neuordnung bündele Kräfte und eröffne neue Möglichkeiten für die Zukunft. Sie sei ein mutiger Schritt und ein Zeichen des Aufbruchs.

Auch die Vorsitzenden von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, Norbert Gockel und Tatjana Faeser, richteten sich an die Gläubigen. Sie luden dazu ein, die neue Stadtpfarrei aktiv mitzugestalten. Kirche lebe nicht in erster Linie von Strukturen, sondern von Menschen, die zusammen unterwegs sind und Gemeinschaft gestalteten.

Im Anschluss verwandelte sich der Bereich rund um die Innenstadtkirche und dem Haus am Kirchplatz 2-3 in einen Festplatz. Ein vielfältiges kulinarisches Angebot, Musik und Begegnungen luden zum Verweilen ein.