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Markus Müller leitet städtische Immobilienwirtschaft

Neuer Fachbereichsleiter managt 300 Gebäude und einige Großprojekte

Markus Müller ist neuer Leiter des Fachbereichs Immobilienwirtschaft.© Stadt Bottrop

Markus Müller leitet den städtischen Fachbereich für Immobilienwirtschaft. Der 37-jährige Diplom-Verwaltungsfachwirt ist verantwortlich für rund 300 Gebäude.  Mitte April hat er die Nachfolge von Peter Sommer angetreten.

Nach dem Abitur hat Müller seine Ausbildung im Jahr 2007 im Rathaus begonnen. Direkt im Anschluss war er in unterschiedlichen Positionen für Personalangelegenheiten zuständig, zuletzt als stellvertretender Leiter des Fachbereichs Personal und Organisation. Mit dem Wechsel in den neuen Verantwortungsbereich ist er als Koordinator in Finanzangelegenheiten und Vergaberecht gefordert. „Im Fachbereich Immobilienwirtschaft sind rund 180 Leute beschäftigt. Es sind Architekten, Ingenieure und Handwerker. Die wenigsten kommen aus der Verwaltung“, erklärt Müller. Sie sollen sich auf ihre jeweiligen Fachgebiete konzentrieren können.  Dafür schaffe er die verwaltungsrechtlichen Voraussetzungen.

Aufgabe des Fachbereichs Immobilienwirtschaft ist die bedarfsgerechte und wirtschaftliche Bereitstellung von Räumen für kommunale Aufgaben. Darunter fallen etwa 400.000 Quadratmeter Büros, Schulklassen und Sporthallen. Sie müssen erhalten und neu gebaut werden. Zu den wichtigen Projekten gehört beispielsweise der Umbau der Phoenix-Galerie. Ab dem ersten Quartal des kommenden Jahres sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter städtischer Dienststellen in dem ehemaligen Karstadt-Gebäude moderne Büros beziehen.

Weitere Großprojekte seines Fachbereichs sind der Bau der Feuerwachen in Kirchhellen und der Hauptwache. Der wachsende Bedarf an Klassenräumen muss zunächst mit Containern gedeckt werden, bis die notwendigen Neubauten fertig sind. Sein Fachbereich ist bei dem Ausbau von Sportstätten und dem Fuhlenbrocker Markt gefordert.

„Ein großes Thema ist die energetische Sanierung.  Der Masterplan Klimastadt sieht vor, alle Gebäude klimaneutral zu gestalten. Wir setzen das schrittweise um“, sagt Müller. Neben finanziellen Beschränkungen bremst auch der Fachkräftemangel bei einer schnellen Umsetzung. Markus Müller rechnet mit mehreren Anläufen, bis freie Ingenieur- und Architektenstellen besetzt sind. Für ihn jedenfalls hat sich im Fachbereich Immobilienwirtschaft ein beruflicher Wunsch erfüllt. „Ich wurde hier super aufgenommen. Wir haben einen offenen und kollegialen Umgang“, so sein Fazit nach den ersten Wochen im Amt.