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Gemeinsamer Kontrolleinsatz in der Innenstadt

Kioske und Einzelhandelsbetriebe standen im Mittelpunkt einer Schwerpunktkontrolle rund um den ZOB

Die Polizei Recklinghausen hat am 16. Oktober gemeinsam mit Netzwerkpartnern einen umfangreichen Kontrolleinsatz in der Bottroper Innenstadt durchgeführt. Im Fokus standen dabei insbesondere Gewerbebetriebe im Bereich des ZOB und des näheren Umfelds.

Von den Mittagsstunden bis in den späteren Nachmittag hinein kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Objekte. Unterstützt wurde die Polizei dabei unter anderem durch Kräfte des Zolls, der Steuerfahndung und der Stadt Bottrop. Insgesamt wurden 14 Betriebe und Geschäftsräume überprüft - vor allem Kioske und Einzelhandelsläden.

Ziel des gemeinsamen Einsatzes war es, mögliche Verstöße konsequent aufzudecken und die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden bei der Bekämpfung von Kriminalität und anderen Rechtsverstößen im gewerblichen Bereich weiter zu stärken. Bei den Kontrollen geht es nicht nur um einzelne Verstöße - diese Einsätze sollen auch dazu beitragen, Strukturen zu erkennen, die sich negativ auf die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen in Bottrop auswirken können.

Bilanz des Einsatzes:

34 Personen überprüft

  • insgesamt drei Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Tabakerzeugnisgesetz (zwei Anzeigen durch Polizei, eine durch Zoll)
  • in zwei Fällen wurden Tabakwaren sichergestellt (u.a. Snus)
  • eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung (Zoll)
  • eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, weil ein Fahrer das Handy während der Fahrt benutzte
  • zwei Gurtverstöße, weshalb jeweils ein Verwarngeld gezahlt werden musste
  • eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen Meldewegverstoß (Zoll)
  • 26 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen (durch die Stadt Bottrop), u.a. wurde ein Spielautomat versiegelt

"Unser Ziel ist ein konsequentes und abgestimmtes Vorgehen. Polizei, Zoll, Steuerfahndung und kommunale Behörden bringen jeweils unterschiedliche Kompetenzen ein. Das ermöglicht uns, Sachverhalte ganzheitlich zu betrachten und bei festgestellten Verstößen die jeweils notwendigen Maßnahmen einzuleiten", fasst Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen zusammen.

Die Polizei Recklinghausen wird die gewonnenen Erkenntnisse nun - gemeinsam mit den beteiligten Netzwerkpartnern - auswerten.