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© Stadt Bottrop

50.000 Menschen feiern Brezel- und Schützenfest

Mit einem beeindruckenden Brezelumzug ist das Schützen- und Brezelfest 2026 gestern (8. 9.) zu Ende gegangen. Nach vier ereignisreichen Festtagen zieht die Stadt Bottrop ein sehr positives Fazit. Die Veranstaltung war geprägt von einem friedlichen, harmonischen und von gegenseitigem Respekt getragenen Miteinander.

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Auch die Gäste aus Bottrops Partnerstädten Merseburg, Tourcoing und Blackpool zeigten sich tief beeindruckt von den Feierlichkeiten und dem Brauchtum, das auf diese Art und Weise lebendig gehalten wird. Für Matthias Buschfeld war es das erste Schützen- und Brezelfest als Oberbürgermeister. „Es ist einmaliges Erlebnis, bei diesem Fest dabei sein zu dürfen und eine große Freude zu sehen, wie viele Menschen sich da ehrenamtlich engagieren. Wir haben in den letzten Tagen gesehen, wie sie sich „richtig reinhängen“ und Gas geben.  Mein herzlicher Dank geht aber auch an alle Einsatzkräfte, an die Polizei, an das Deutsche Rote Kreuz und alle MitarbeiterInnen der Stadt Bottrop, die gemeinsam dazu beigetragen haben, dass es ein so besonderes, friedliches Fest war.“  

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Am Montag (7.8) fand nach dem Königsschießen der traditionelle Schützenumzug zu Ehren des neuen Königspaares Jens Allekotte und Melanie Heikenfeld statt. Rund 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Umzugsstrecke. Insgesamt 950 Schützen marschierten gemeinsam mit sieben Musikkapellen, 14 Kutschen, sechs Reitern und einem Traktorgespann durch den Stadtteil. 

Am Abend folgte der traditionelle Schützenkönigsball, zu dem rund 2.600 Besucherinnen und Besucher zusammenkamen. 

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Am Dienstag wurde der neue Brezelkönig ermittelt. Dabei durften auch Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Bürgermeister Thomas Göddertz, Bürgermeister Frank Kien, der Verwaltungsvorstand der Stadt Bottrop sowie zahlreiche VertreterInnen aus der Kommunalpolitik ebenfalls mit Holzknüppeln versuchen, die Riesenbrezel abzuwerfen. Die Gäste aus Bottrops Partnerstädten reihten sich ebenfalls in die Werfenden ein. Den endgültigen Treffer landete schließlich Oliver Grimm, der mit Pia Jandewerth an seiner Seite nun das Brezelkönigspaar bildet.

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Den großen Abschluss bildete der traditionelle Brezelumzug. Mit insgesamt 51 aufwendig gestalteten Umzugswagen und Fußgruppen präsentierten die teilnehmenden Vereine ein farbenprächtiges und kreatives Bild. Jeder einzelne Wagen wurde mit viel Liebe zum Detail, großem handwerklichem Aufwand und sichtbarer Begeisterung vorbereitet. 

Zusätzlich beteiligten sich 21 Reiterinnen und Reiter sowie neun Kutschen am Festumzug. Insgesamt begleiteten mehr als 2.30 TeilnehmerInnen den Zug durch den Stadtteil. Bei bestem Wetter verfolgten mehr als 21.000 ZuschauerInnen den Höhepunkt des Festes entlang der Strecke.

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„Das Schützen- und Brezelfest hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, welche besondere Bedeutung dieses Fest für den gesamten Stadtteil hat. Über die vier Festtage haben mehr als 50.000 Menschen gemeinsam gefeiert – und das in einer Atmosphäre, wie man sie bei Veranstaltungen dieser Größenordnung nur selten erlebt“, erklärt Michael Althammer, Abteilungsleiter im Fachbereich Recht und Ordnung der Stadt Bottrop.  „Besonders beeindruckend ist das familiäre Miteinander innerhalb der gesamten Stadtteilgemeinschaft. Hier wird nicht nur gefeiert, sondern aufeinander geachtet. Die Menschen kümmern sich umeinander, unterstützen sich gegenseitig und tragen gemeinsam dazu bei, dass dieses große Fest seinen besonderen Charakter behält.“

Neben Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bedankt sich auch die Ordnungsbehörde ausdrücklich bei den Organisatoren des Schützen- und Brezelfestes. Die intensive, professionelle und sehr aufwendige Vorbereitung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Veranstaltung sicher und reibungslos durchgeführt werden konnte.

Die enge Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte, insbesondere Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und den unterstützenden Stellen der Stadtverwaltung., hat erneut gezeigt, dass Veranstaltungen dieser Größenordnung nur durch ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen erfolgreich umgesetzt werden können.

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