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Runde zwei bei Zukunftsstadt erreicht

Bottrop ist weiter auf dem Weg in die Zukunftsstadt. Die Stadt schafft es in die zweite Runde des Wettbewerbes.

© Stadt Bottrop

Die Stadt Bottrop geht in die zweite Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“. Insgesamt 20 Kommunen wurden von einer Jury aus Experten ausgewählt mit Bürgerschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt weiterzuentwickeln. Sie werden dabei durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Oberbürgermeister Bernd Tischler freut sich, "dass wir den lebendigen und konstruktiven Dialog mit den Bottroperinnen und Bottropern über die Zukunft unserer Stadt auch in der nächsten Phase des Wettbewerbs weiterführen können. Das hilft uns, die Ideen zu konkretisieren und in spürbare Maßnahmen vor Ort umzusetzen."

Im Juni hatte die Stadtverwaltung dazu gemeinsam mit den wissenschaftlichen Partnern – Faktor 10 (Institut für nachhaltiges Wirtschaften, Friedberg), Fraunhofer-Institut für Bauphysik (Kassel) und RUFIS (Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik, Bochum) – die Bewerbungsskizze für die zweite Phase des Wettbewerbs eingereicht.

Ab Herbst kann es nun in der "Zukunftsstadt Bottrop" mit der Entwicklung von integrierten und innovativen Maßnahmen zur Stadtentwicklung losgehen und das mit unterschiedlichen Schwerpunkten in konkreten Stadtvierteln sowie räumlich übergreifenden Themenfeldern. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei der wirtschaftliche Strukturwandel, der demografische Wandel und der klimagerechte Stadtumbau.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka beglückwünschte die Teilnehmer: „Schon in seiner ersten Phase hat der Wettbewerb 'Zukunftsstadt' viele Impulse für Veränderungen gesetzt. In den 51 teilnehmenden Kommunen wurden seit 2015 viele gute Ideen geboren: Beispielsweise wie Verkehrswege in Parkanlagen und Gemeinschaftsorte umgewandelt werden könnten, es sind neue Nachbarschaftskonzepte und Ideen für ein lebendigeres Stadtleben entstanden oder Gebäudekonzepte, die aus Abwasser klimafreundliche Energie gewinnen. Mit unserem Wettbewerb bringen wir die kreativen Ideen aus der Forschung mit den lokalen Bedürfnissen in den Städten zusammen. Die Wissenschaft verschafft den Menschen enorme Chancen, ihre Ideen für ein gutes Leben in den Städten zu verwirklichen. Ich bin mir sicher, dass die Städte, die sich nun für die zweite Runde qualifiziert haben, diesen Weg mit viel Elan und Kreativität weiter verfolgen werden.“

Die überzeugendsten Visionen werden nun in der zweiten Phase des Wettbewerbs zu Plänen ausgearbeitet, die ab 2018 realisiert werden sollen. Die Kommunen erhalten dafür zunächst jeweils bis zu 200.000 Euro. Weitere Fördermittel zur Umsetzung winken für acht ausgewählte Zukunftsstädte in der dritten Wettbewerbsphase ab 2018. Parallel dazu ist der Titel „Zukunftsstadt“ ein Gütesiegel für weitere umsetzungsorientierte Förderprogramme von anderen Stellen.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ist eine Aktivität der ressortübergreifenden Innovationsplattform Zukunftsstadt der Bundesregierung. Partner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag.

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