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Konzeption zur Verkehrssicherheit in Bottrop

Für das Bottroper Stadtgebiet gibt es ein umfängliches Verkehrssicherheitskonzept, das auf Prävention und Kontrollen setzt. Das Projekt wird laufend fortgeschrieben.

In seiner Sitzung am 29. November 2016 hat der Rat der Stadt Bottrop bereits die 2. Fortschreibung des Verkehrssicherheitskonzeptes der Stadt Bottrop beschlossen.

Das Konzept wurde am 26.11.2013 vom Rat der Stadt Bottrop verabschiedet und regelmäßig fortgeschrieben. Mit der Fortschreibung erfolgt gleichzeitig ein Bericht über die Umsetzung des Konzepts.

© Stadt BottropEiner von vielen Unfällen, bei denen die Feuerwehr Bottrop Hilfe leisten musste.

Es ist nach wie vor ein Versuch, die Verkehrssicherheitsarbeit strukturiert aufzubauen, dafür zu sensibilisieren und öffentlich zu machen, um somit dem Ziel einer größtmöglichen Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer in Bottrop näher zu kommen. Das Konzept und auch die Fortschreibungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr handelt es sich um einen Prozess, den es gilt, weiterzuentwickeln.

Die aktuelle Fortschreibung ist das Ergebnis der regelmäßigen Diskussionen unter anderem. in den politischen Gremien und verschiedenen Arbeitskreisen innerhalb der Stadt Bottrop. Dabei stand auch wieder das Thema ‚Gehwegparken‘ auf der Agenda. Gehwegparken wird nur dort geduldet, wo es keine anderen Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe gibt. Hier muss der Autofahrer zukünftig einen längeren Weg zum Parkplatz in Kauf nehmen, statt eben oft aus Bequemlichkeit einfach das Auto auf dem Gehweg abzustellen. Es soll ins Bewusstsein gerückt werden, dass ein Gehweg kein Parkplatz ist. Ausnahmsweise wird das Gehwegparken geduldet, jedoch ab Januar 2017 nur dann, wenn die Restgehwegbreite von 1,20 m eingehalten wird. So soll die Sicherheit der Gehwegnutzer als ungeschützte Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht werden. Damit einher geht eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit und im weiteren Verlauf selbstverständlich auch die Ahndung dieser Verkehrsordnungswidrigkeit.

© Stadt BottropTrotz Tempolimit von 10 Kilometern pro Stunde: Das Fahrzeug überschlägt sich und dies mitten in einem Wohngebiet.

Ein Thema werden zukünftig auch die Senioren im Straßenverkehr sein. Die Zahl der älteren Autofahrer nimmt zu, die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge ist in den letzten zehn Jahren ebenfalls gestiegen. Ältere Menschen wollen mobil bleiben und selbständig ihre Ziele erreichen. E-Bikes werden gerne eingesetzt, ohne dabei die schnell erreichte Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Das ist ein Problem für den Fahrradfahrer, aber auch für den Autofahrer, der die Geschwindigkeit des herannahenden Fahrrades falsch einschätzt. Gemeinsam mit weiteren Akteuren sollen daher Angebote für ältere Verkehrsteilnehmer auf den Weg gebracht werden. Das ist eine besondere Herausforderung, nahezu ein sensibler Bereich. Dabei spielt auch die Sorge der älteren Menschen, den Führerschein einmal abgeben zu müssen, eine große Rolle. Bei den Aktionen steht die Information im Vordergrund. Vielleicht ist es gar nicht schlecht, einmal einen Reaktionstest zu machen, in einer Fahrschule sein Wissen aufzubessern oder sich durch Fahrstunden ein paar Tipps geben zu lassen.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit ist die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung ein wichtiger Baustein. Dazu wurde vom Bau- und Verkehrsausschuss im November ein Konzept zur bedarfsgerechten Geschwindigkeitsüberwachung verabschiedet. Hierbei geht es darum, die Hauptverkehrsstraßen regelmäßig zu überwachen und Streckenabschnitte, die bisher aufgrund der Radartechnik nicht überprüft werden konnten, durch Verbesserung der Technik mit dem Einsatz einer Laserkamera sicherer zu machen.

Einzelheiten sind dem Bericht und der 2. Fortschreibung sowie dem Konzept zur Geschwindigkeitsüberwachung zu entnehmen.

Im Verlauf des Jahres werden Aktionen und Maßnahmen rechtzeitig öffentlich bekannt gemacht, damit jeder Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit hat, aktiv die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

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