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© Mike Baker / Stadt Bottrop

Solaroffensive

Der Fördertopf ist neu aufgelegt. Nach der erfolgreichen Kampagne 2019 werden in diesem Jahr wieder neue Anlagen bezuschusst.

Wegen ihres großen Erfolges im vergangenen Jahr, wird die Solaroffensive fortgeführt. Es gibt wieder Fördergelder für den Bau von Photovoltaikanlagen. Über die "Solaroffensive Bottrop" wurde 2019 durch den städtischen Fachbereich Umwelt und Grün die Errichtung von fast 50 Photovoltaikanlagen im gesamten Stadtgebiet gefördert. Innerhalb weniger Wochen war die Förderung komplett ausgeschöpft. In diesem und im kommenden Jahr (2020/2021) stehen jeweils 30.000 Euro städtische Fördermittel zur Verfügung.

Dazu Oberbürgermeister Tischler: "Die Nutzung der Sonne als Energiequelle ist für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt attraktiv. Ich freue mich sehr, dass sich das auch mit diesem Förderprogramm belegen lässt. Als Wirtschaftsdezernent der Stadt begrüße ich es noch dazu, durch diese Kampagne die privaten Investitionen zum Klimaschutz im gesamten Stadtgebiet zu fördern."

Bis zu 600 Euro Zuschuss

Beim Bau einer neuen Solaranlage gibt es einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro je Kilowatt-Peak (kWp), maximal 600 Euro je Anlage. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt und bewilligt werden, die Anträge werden nach Eingang bearbeitet, es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

Innerhalb der Förderung sind Energieeinsparung und die Minderung von CO2-Emissionen von großer Bedeutung. Durch die Einschränkungen in Zeiten von Corona kann die Energieberatung direkt durch den Solateur durchgeführt werden. Ein entsprechender Hinweis im Angebot ist aktuell ausreichend.

Mit der Solaroffensive Bottrop haben die Stadt und die Innovation City Management GmbH in der Ziel-Phase der InnovationCity Ruhr in der Modellstadt Bottrop noch einmal Anreize zur Errichtung von Photovoltaikanlagen geschaffen, die bereits geförderten Anlagen haben eine Gesamtleistung von rd. 440 Kilowatt Peak (kWp). Dies bringt, laut der InnovationCity, in Bottrop einen jährlichen Stromertrag von 370.000 Kilowattstunden. Dies entspricht ungefähr der Versorgung von 92 Vierpersonen-Haushalten und spart jedes Jahr etwa 222. 000 KG CO2 ein bzw. etwa so viel, wie 148 Berufspendler in NRW pro Jahr ausstoßen.

Bei den kreisfreien Städten im Ruhrgebiet liegt Bottrop mit seiner Photovoltaik-Leistung an der Spitze.

Bottrop ist Spitzenreiter bei erneuerbaren Energien

Nach Zahlen, die das Landesamt IT.NRW anlässlich des "Tages der Erneuerbaren Energie" am 25. April veröffentlicht hat, liegt die landesweite Quote bei im Jahr 2019 genehmigten Häusern mit der Nutzung von erneuerbaren Energien bei 50,6 Prozent.

Demgegenüber wurden in Bottrop (81,3 Prozent) und im Kreis Olpe (82,2 Prozent) deutlich höhere Quoten bei Bauvorhaben mit umweltschonenden Heizenergien erzielt. Bottrop und der Kreis Olpe waren damit die landesweiten Spitzenreiter. Der Durchschnittswert im Ruhrgebiet liegt bei 48,6 Prozent.




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