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Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Bottrop

Unser Projekt zum Klimaschutz: Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes
Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt – Die Klimaschutzinitiative.

Förderzeitraum: 01.03.2012 bis 30.04.2015
Förderkennzeichen: 03KS1892

© Stadt Bottrop

Ziel der Klimaschutzinitiative und der damit verbundenen Förderprogramme des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist es, die in Deutschland umfangreich vorhandenen Projekte zur Emissionsminderung durch Energievermeidung, Steigerung der Energieeffizienz und durch Nutzung regenerativer Energien kostengünstig und breitenwirksam zu erschließen. Konkret geht es um die Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 40 % bis 2020 und um 80-95 % bis 2050 unter das Niveau von 1990. Die Erreichung dieser Ziele will die Stadt Bottrop tatkräftig unterstützen und hat aus diesem Grund im Jahre 2010 ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt. Mit diesem Konzept ist die Grundlage für die Realisierung von CO2-Minderungsmaßnahmen geschaffen.

Die Stadt Bottrop hat gemäß den Ergebnissen des Klimaschutzkonzeptes das Potenzial ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um 418.556 Tonnen und bis 2030 sogar um 600.858 Tonnen pro Jahr, bezogen auf das Jahr 2008, zu reduzieren. Diese Potenziale gilt es, insbesondere in den Bereichen regenerative Energien und der Sanierung von Bestandsgebäuden sowie im Sektor Verkehr und Mobilität umzusetzen und die Reduzierung der CO2-Emissionen nachhaltig zu sichern. Zur Unterstützung der Umsetzung und um eine systematische und somit effektiven Umsetzungsstrategie sicherzustellen, wurde ein Klimaschutzfahrplan erstellt, der die Minderungsmaßnahmen priorisiert sowie zeitlich und organisatorisch abbildet.

Die entwickelten Maßnahmen und Projekte sollen dabei natürlich auch zu finanziellen Einsparungen durch mehr Energieeffizienz führen.

Nach einem Blick auf die Energielandschaft Bottrops wurde deutlich, dass Ansätze, Ideen und Akteure vorhanden sind, aber auch die Setzung von Leit- und Leuchtprojekten und somit von Leitzielen sowie die Bildung weiterer Netzwerke unabdingbar war, um den „roten“ Faden für die bestehende aber insbesondere für die zukünftige Klimaarbeit Bottrops zu integrieren und die gesetzten Klimaschutzleitziele zu erreichen.

Für die umfangreiche, vielschichtige und sehr aufwendige Aufgabe der Umsetzung des neuen Klimaschutzfahrplans konnte ein über Fördermittel des Bundes finanzierter Klimaschutzmanager eingestellt werden. Dieser wird in den nächsten Jahren die Umsetzung unseres integrierten Klimaschutzkonzeptes begleiten und forcieren.

Die Erstellung

© Stadt BottropKlimaschutzkonferenz

Zur Fortschreibung des Energiekonzeptes von 1997 und vor dem Hintergrund der Förderung des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit erteilte die Stadt Bottrop am 1. September 2009 den Auftrag an das Beratungsunternehmen infas enermetric ein integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen.

Ziel war es, eine aktuelle Datengrundlage zu ermitteln, welche die Rahmenbedingungen für ein realistisches und umsetzbares Maßnahmenprogramm mit Handlungsempfehlungen zur Senkung der CO2-Emissionen setzen sollte. Realitätsnah und unter Einbeziehung der lokalen Akteure wurden die möglichen Potentiale im Bereich der kommunalen Liegenschaften sowie im privaten, gewerblichen und Mobilitätsbereich zum lokalen Klimaschutz ermittelt und mit Handlungsoptionen auf der Grundlage vorhandener Planungen oder externer gutachterlicher Empfehlungen versehen. Die entwickelten Strategien wurden in einzelne Prozesse vor ort überführt und personifiziert. Dies alles mit dem Ziel, finanzielle Einsparungen durch mehr Energieeffizienz sowie eine CO2-Minderung durch den Einsatz von regenerativen Energien oder durch eine Reduktion des Energieeinsatzes zu erreichen.

Inhalt

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Bottrop liegt nun vor und befindet sich, wie vom Rat der Stadt Bottrop beschlossen, derzeit in der Umsetzung.

Inhaltlich werden der gesamte Endenergieverbrauch und die CO2-Emissionen auf dem Stadtgebiet Bottrop dargestellt. Zum einen wird dieser in die Sektoren Haushalte, Wirtschaft, Verkehr und Kommune, zum anderen in die einzelnen Energieträger aufgeteilt.

Zur erfolgreichen Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes bzw. zur Erreichung der gesetzten CO2-Minderungsziele sind verschiedene Handlungsfelder erarbeitet worden, in denen eine Reihe von möglichen Projekten dargestellt sind.

Folgende Handlungsfelder wurden für das Klimaschutzkonzept Bottrop definiert:

  • bottrop.zero emission – Auf dem Weg zu Null-Emissionen
  • bottrop.effizient – Planen, Bauen und Sanieren
  • bottrop.innovativ – Zukunftstechnologien Energie und Klimaschutz
  • bottrop.H2 – Wasserstoffstadt
  • bottrop.regenerativ – Wind Sonne Biomasse Geothermie
  • bottrop.coole city – Klimaanpassung in der Innenstadt
  • bottrop.mobil – klimafreundlich unterwegs
  • bottrop.steigt um! – Bewußtseinsbildung, Imagekampagne, Information, Beratung, Innovation City Bottrop
  • bottrop.bildet – Verbraucherverhalten, Know-How-Transfer
  • bottrop.vernetzt – lokale und regionale Vernetzung

In Zusammenarbeit mit allen Akteuren wurden für diese Handlungsfelder geeignete Maßnahmen festgelegt. Die Projekte in den einzelnen Handlungsfeldern haben zum einen direkte Energie- und CO2-Einspareffekte, zum anderen schaffen sie Voraussetzungen für die weitere Initiierung von Effizienzmaßnahmen und unterstützen die Bildung von Netzwerkstrukturen. Darüber hinaus wurden die Projekte auch vor dem Hintergrund der realen Leistungsfähigkeit der beteiligten Akteure in der Umsetzung der einzelnen Klimaschutzmaßnahmen erarbeitet. Maßnahmen, die beispielsweise durch Haushalts- oder Eigenmittel abgedeckt sind, haben hier Vorrang bei der Umsetzung.

Aus einzelnen Projektideen wurden die aus Akteurssicht für die Zielerreichung wichtigsten Projekte – die sogenannten TOP-Projekte – in den Vordergrund gestellt, da eine Umsetzung dieser Projekte besonders hohe Effekte im Hinblick auf die Zielsetzungen des Klimaschutzkonzeptes hat und die Projekte in einem kurz- bis mittelfristigen Zeitrahmen umsetzbar sind.

Für jedes Einzelprojekt wurde darüber hinaus ein detailliertes Projektblatt mit Anknüpfungspunkten für die Umsetzung entwickelt.

Auch das Leitbild der Innovation City Bottrop ist für das integrierten Klimaschutzkonzept und dessen Zielsetzungen bei der Erarbeitung der TOP-Projekte berücksichtigt worden. Aus diesem Grund sind die Projektmaßnahmen aus dem Innovation City Bottrop Konzept „Zielzustand Energieeffizienz und Klimaanpassung“ in den entsprechenden TOP-Projekten des integrierten Klimaschutzkonzeptes mit eingeflossen.

9.3 Projektdatenblatt: Kindergarten Aktion zum Klimaschutz
Durchführung einer Kindergarten Aktion zum Klimaschutz
Ziele / Förderbereich Anwendung von zielgruppenspezifischen Nutzerverhalten und Sensibilisierung von Schülern, die eine Multiplikatorwirkung bis in die Familie tragen können
Beschreibung Durchführung von Klimaschutz-Aktionen in Kindergärten. Mögliche Aktionen sind z. B. Rollenspiele, der Aufbau einer Wetterstation, Klimaquiz, Exkursionen, Spiel-, Mal- und Bastelaktionen oder Vorleseeinheiten zum Thema Klimaschutz. Die Energieagentur.NRW oder die Deutsche Energie-Agentur GmbH bieten Beispiele und Kooperationsmöglichkeiten zu diesen Themen an.
Energieeinsparung / CO2-Einspareffekte indirekt (es wird primär eine Verhaltensänderung erzielt, die sekundär zur Einsparung von Energie und CO2-Emissionen führen kann/soll)
Arbeitsschritte A: Aufstellung eines Konzeptes
B: Kontaktaufnahme mit interessierten Einrichtungen
C: Organisation und Durchführung der Aktionen (eventuell durch Beteiligung eines Energieberaters)
D: Feedback / Controlling
Beteiligte / Träger / Akteure Stadt Bottrop:
Schulamt
Klimamanagement Bottrop
Bottroper Kindergärten
Bottroper Kirchengemeinschaften
Energieberater, Verbraucherzentrale, Energieagentur.NRW,
Energieversorger
Kosten Beschaffung der Materialien
Finanzierung und Förderung Projektförderung BMU Klimamanager
Kindergartenträger
Laufzeit A-D: 2012
Priorität / Maßnahmenbeginn Stufe 2
2012

Ergebnisse der Energie- und CO2-Bilanz

Zur Bilanzierung der Energie- und CO2-Daten wurde die internetbasierte Plattform ECORegion des Schweizer Unternehmens ECOSPEED AG verwendet, die speziell zur Anwendung in Kommunen entwickelt wurde. Ziel dieser Plattform ist zum einen die Erhöhung der Transparenz energiepolitischer Maßnahmen und zum anderen durch eine einheitliche Bilanzierungsmethodik einen hohen Grad an Vergleichbarkeit zu schaffen.

Bei der eigentlichen Berechnung der Bilanz wurde die Methodik des durch das Territorium verursachten Energieverbrauchs angewandt. Der Hauptaspekt der Methodik liegt hierbei in der Betrachtung aller energetischen CO2-Emissionen, die von den Tätigkeiten der Einwohner der Stadt Bottrop anfallen. Zusammenfassend spricht man daher von einer territorialen Bilanzierung.

Die vollständige Berechnung der Start- und auch der Endbilanz bedient sich der Werte der Primärenergien. Die Berechnung der Primärenergien erfolgt hierbei auf Basis der fossilen Energieinhalte der Vorketten.

Die Ergebnisdarstellung der Start- und Endbilanzdaten erfolgt in einer Zeitreihe von 1990 bis 2009. Die Startbilanzdaten basieren auf Bundesdurchschnittswerten. Die tatsächlichen Energieverbräuche der Stadt Bottrop sind für die Bilanzjahre 2005 bis 2009 erfasst und bilanziert worden.

© Stadt BottropEnergieverbrauch Bottrop

Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass 2009 2.753 GWh Endenergie auf dem Bottroper Stadtgebiet verbraucht worden sind. Seit 1990 ist dieser um 19,5% angestiegen, hat sich seit Mitte der 90iger Jahre allerdings nicht nennenswert verändert. Der Anstieg der Energieverbräuche seit 1990 ist deutschlandweit zu beobachten und hat demografische sowie strukturelle Gründe. Der über diesen Zeitraum zu sehende Bevölkerungs- und Beschäftigtenzuwachs sowie der verstärkte Einsatz elektronischer Geräte in Folge der Technologisierung sind Gründe für diese Entwicklung. Da in dieser Betrachtung die Energieverbräuche des Sektor Verkehrs mit einfließen, ist auch das gestiegene Verkehrsaufkommen (seit 1990 14% mehr zugelassene KFZ in Bottrop) für diesen Zuwachs verantwortlich.

Der Endenergieverbrauch lässt sich zu 39% auf die privaten Haushalte, zu 37% auf den Sektor Verkehr, zu 22,6% auf die Wirtschaft und zu 1,4% auf die kommunalen Einrichtungen aufteilen.

© Stadt Bottrop

Im Kontext zum Energieverbrauch stehen 932.000 Tonnen CO2-Emissionen, welche im Bilanzjahr 2009 auf dem Bottroper Stadtgebiet ausgestoßen worden sind. Seit 1990 sind die CO2-Emissionen um 9,5% angestiegen und seit 1997 um 3,0% minimiert worden.

39,9% der CO2-Emissionen werden durch die privaten Haushalte ausgestoßen. Der Sektor Verkehr ist für 32,7% und die Wirtschaft für 26,0% der CO2-Emissionen verantwortlich. Die kommunalen Einrichtungen haben 1,4% emittiert.

Die CO2-Emissionen pro Kopf weisen 2009 eine Höhe von rund 8 Tonnen pro Einwohner auf. Diese sind seit 1990 um rund 10% und seit 1997 um rund 1% angestiegen. Mit CO2-Emissionen von 8 Tonnen pro Einwohner liegt Bottrop unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Dieser liegt bei rund 10 Tonnen pro Einwohner und Jahr. Eine mögliche Ursache für diesen Unterschied ist u. a. in den CO2-Emissionen des Sektors Verkehr zu sehen.

Ziel für die nächsten Dekaden muss es sein, diese Werte der Energie- und CO2-Bilaz signifikant zu senken.

Erneuerbare Energien auf dem Stadtgebiet (am Beispiel Photovoltaik)

© Stadt BottropPhotovoltaik-Dach

Bei einer Betrachtung der im Bereich Photovoltaik installierten Anlagen und installierten Leistungen auf Bottroper Stadtgebiet fällt auf, dass wir auf dem Weg zu einer dezentralen Energieversorgung durch erneuerbare Energien schon wesentliche Fortschritte gemacht haben.

Während 2009 „nur“ 243 Photovoltaikanlagen auf dem Stadtgebiet installiert waren, konnten 2010 bereits 492 Anlagen und 2011 717 Anlagen gezählt werden. Aktuell beziffert sich die Zahl der installierten Anlagen auf bereits 722 mit einer Leistung von 14.462 MWh pro Jahr (Quelle: http://www.energymap.info, Stand 22.02.2012).

Seit Einführung des Solaratlasses Bottrop (Link siehe unten auf dieser Seite) konnte die Zahl der Anlagen also beachtlich gesteigert werden. Der aktuell niedrigere Anstieg der neuen Anlagen ist auf die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) zurückzuführen, welches die Vergütung für die Einspeisung von durch Photovoltaikanlagen erzeugten Stroms merklich gesenkt hat. Inwiefern sich dieser Trend fortsetzen oder umkehren wird ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht zu bewerten.

Aktuell werden bereits sieben Prozent des in Bottrop verbrauchten Stromes durch Erneuerbare Energien innerhalb des Stadtgebietes erzeugt. Von diesen sieben Prozent entfallen 22 Prozent auf den Bereich Photovoltaik.

Es ist festzuhalten, dass Bottrop bereits auf einem guten Weg ist, seine ambitionierten Ziele zu erreichen, da u.a. die Anzahl der Photovoltaikanlagen, nicht zuletzt durch den stadteigenen Solaratlas bedingt, in den letzten zwei Jahren deutlich zugenommen hat.

Die Umsetzung – Der Klimaschutzmanager

Seit April 2012 befindet sich unser integriertes Klimaschutzkonzept nun offiziell in der Umsetzung. Hierzu wurden im Rahmen einer Projektförderung Zuwendungen für einen Klimaschutzmanagers in Vollzeit beim BMU beantragt und genehmigt. Dieser wird die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts fachlich koordinieren, unterstützen und begleiten sowie Vernetzungsaktivitäten organisieren. Der neu eingestellte Klimaschutzmanager der Stadt wird unter anderem im Rahmen seiner Tätigkeiten folgenden Aktivitäten übernehmen:

  • Projektsteuerungsaufgaben (Projektmanagement)
  • inhaltliche Zuarbeiten zu methodischen Fragen sowie fortlaufend fachliche Beratung von Entscheidungsträgern und Sachbearbeitern in Einzelfragen
  • Beratungen zur Inanspruchnahme von Fördergeldern
  • systematische Erfassung und Auswertung von für den Klimaschutz relevanten Daten (Controlling)
  • Unterstützung bei der Vorbereitung, Planung und der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von begleitenden Informations- und Schulungsveranstaltungen
  • Initialisierung von Klimaschutzprojekten
  • Durchführung von Vernetzungsaktivitäten wichtiger Klimaschutzakteure (Workshops, Gespräche zur Vorbereitung von Workshops)
  • inhaltliche Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit

Der Klimaschutzmanager kann bei diesen Aufgaben auf vorliegende politische Beschlüsse zur Durchführung der entsprechenden Maßnahmen zurückgreifen. Im Wesentlichen stellt der Maßnahmenkatalog 38 TOP-Projekte dar, die mit hoher Priorität in den kommenden 3 Jahren angegangen werden sollen und die Arbeitsgrundlage für den Klimaschutzmanager abbilden.

Diese Zielplanung im Klimaschutz wird aber nur durch die Beteiligung der einzelnen Akteure erreichbar sein. Bereits initiierte und umgesetzte Maßnahmen in Bottrop in diesen Bereichen zeigen, dass ein bürgerschaftliches Engagement und Netzwerkstrukturen in Bottrop vorhanden sind, gepflegt und ausgebaut werden müssen.

Der gesamte Arbeitsplan des Klimaschutzmanagers ist als Kommunikationsplattform der Stadt in Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren auf dem Stadtgebiet angelegt. Die Stadt Bottrop wird das bereits bestehende Netzwerk festigen und um innovative Partner sukzessive erweitern. Dazu ist eine zentrale Anlaufstelle notwendig, die personell durch den Klimaschutzmanager erfüllt werden soll.

Ausblick

Mit dem Prozess zur Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes gestalten die Stadt Bottrop und ihre Akteure die Energie- und Klimaschutzarbeit sowie die zukünftige Klimastrategie aktiv, vorbildlich und nachhaltig. Neben der Bündelung vorhandener Klimaschutzaktivitäten ist das oberste Ziel des integrierten Klimaschutzkonzeptes die Reduzierung der CO2-Emissionen auf dem Stadtgebiet. Damit werden durch die Stadt Bottrop nicht nur die Ziele der Bundesregierung unterstützt, sondern vorrangig die kommunale Klimaarbeit und die regionale Wertschöpfung gestärkt.

Die Vision einer langfristigen Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, eine Strom- und Wärmeversorgung aus regenerativen Energien und die größtmögliche Reduktion der CO2-Emissionen wird eine große Herausforderung für die Stadt Bottrop. Das Erreichen dieser Vision setzt die Integration der oben genannten Leitziele in das zukünftige Handeln der Stadt Bottrop und die Umsetzung der vorliegenden TOP-Projekte voraus.

Mit der erfolgreichen Bewerbung zur Innovation City Ruhr sind erste Klimaschutzschritte, insbesondere in Form von Zielsetzungen und Öffentlichkeitsarbeit, eingeleitet worden, deren Ansätze mit den Leitzielen und Top-Projekten des integrierten Klimaschutzkonzeptes weiterentwickelt und umgesetzt werden müssen.

Die Koordinierung und Umsetzung der in diesem Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele, die Aufrechterhaltung des Klimaschutznetzwerkes, das Controlling und Monitoring der Klimaschutzarbeiten müssen kurz- und langfristig über eine zentrale personelle Stelle verwaltet und durchgeführt werden. Und nicht zu vergessen: eine Erreichung der Leitziele und CO2-Reduktionspotenziale der Stadt Bottrop ist nur mit einer breiten Beteiligung der Bottroper Akteure zu erreichen.

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