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© Stadt Bottrop

„ZUKUR“-Workshop im Rathaus

Mitarbeiter der Verwaltung und städtischen Unternehmen erarbeiten Strategien zur Umsetzung der „Klimaoffensive“

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler eröffnete den Workshop im Showroom des Rathauses.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop mb und der Innocation City Management GmbH haben in einem Workshop im Rahmen des Förderprojekts „Zukunft Stadt-Region-Ruhr“ (ZUKUR) Strategien zur Umsetzung der „Klimaoffensive“ erarbeitet. Am Montag, 25. November, wurde unter anderem im Showroom des Rathauses über einen Nachhaltigkeitscheck für städtische Projekte diskutiert.

„Unser Ziel ist es, unsere Stadt zukunftsfähiger zu machen und uns auf die Folgen des Klimawandels besser vorzubereiten“, sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler zu Beginn der Veranstaltung. „Wir machen das für die Menschen da draußen, also diskutieren Sie fleißig mit.“

Am 2. Juli 2019 hat der Rat der Stadt Bottrop den Klimanotstand ausgerufen und somit die Verwaltung beauftragt eine „Klimaoffensive“ einzuleiten, um die Stadt auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten. In die Strategien zur „Klimaoffensive“ fließen Erkenntnisse aus bereits laufenden Projekten und Maßnahmen mit hinein, wie beispielsweise der Masterplan klimagerechter Stadtumbau, das Klimaanpassungskonzept mit der Emschergenossenschaft sowie die Vision Zukunftsstadt 2030+.

Nachhaltigkeitscheck

Der Nachhaltigkeitscheck ist eine Maßnahme der „Klimaoffensive“ und soll Grundlage für Verwaltung und Politik sein, um zukünftige Projekte auf ihre ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgewirkungen zu bewerten. Dabei werden die Projekte in Kategorien eingeteilt, ob sie eine fördernde, neutrale oder hemmende Wirkung besitzen. Der Entwurf wurde beim ZUKUR-Workshop in Kleingruppen diskutiert und weiterentwickelt.

Projekt ZUKUR

Das Forschungsprojekt ZUKUR wird gemeinsam mit der Stadt Bottrop, der Technischen Universität Dortmund, dem Regionalverband Ruhr und der Stadt Dortmund durchgeführt. Dabei befasst sich das Projekt mit den Auswirkungen und dem Umgang mit den Folgen des Klimawandels. In diesem Zusammenhang wird auch das Thema Umweltgerechtigkeit erforscht und dabei die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte für die Gesellschaft berücksichtig. Dazu hielt Stefan Greiving, leitender Professor des Forschungsprojekts an der TU Dortmund einen Input-Vortrag zu den Begrifflichkeiten Sozial-ökologische Gerechtigkeit, Resilienz oder Nachhaltigkeit. Eine sozial-ökologische Gerechtigkeit bedeutet, dass jeder einen angemessenen Zugang zu Raum-und Umweltgütern (insbesondere Gemeinschaftsgütern) besitzt, aber auch vor Umweltschäden und Folgen des Klimawandels geschützt ist.

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